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Heiligsprechung vor 20 Jahren

Darum ist die heilige Crescentia „eine topaktuelle Frau“

Schwester Johanna Maria Höldrich und Schwester Ursula Maria Gruber sind berührt von den Einträgen im Gästebuch an Crescentias Sarkophag.

Schwester Johanna Maria Höldrich und Schwester Ursula Maria Gruber sind berührt von den Einträgen im Gästebuch an Crescentias Sarkophag.

Bild: Harald Langer

Schwester Johanna Maria Höldrich und Schwester Ursula Maria Gruber sind berührt von den Einträgen im Gästebuch an Crescentias Sarkophag.

Bild: Harald Langer

Am 25. November 2001 wurde die Franziskanerin aus Kaufbeuren heiliggesprochen. Sie war überzeugt, dass Frauen in der Kirche mitgestalten müssen.

25.11.2021 | Stand: 16:35 Uhr

Als Schwester Ursula Maria Gruber 2001 im Pilgerzug nach Rom saß, war sie noch gar keine Ordensschwester, aber drei Jahre später die erste, die nach der Heiligsprechung in das Crescentiakloster aufgenommen wurde. „Ich habe 1984 auf dem Kirchentag zu ersten Mal von Crescentia gehört und war sofort begeistert von ihrem Umgang mit den Menschen, der Harmonie, die sie vermittelt hat. Sie ist eine topaktuelle Frau“, findet die 63-Jährige, die seit 2004 im Kloster lebt. In den Jahren davor hat die gebürtige Hessin ihre Sommerurlaube dort verbracht und schließlich entschieden, festes Mitglied der Schwesterngemeinschaft zu werden: „Seit ich bei der Heiligsprechung dabei war, wusste ich, dass ich nach Kaufbeuren gehöre.“ Crescentia sei für sie ein Vorbild, „ich will sie aber nicht imitieren“, betont Ursula Maria.

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