Schützen in Kaufbeuren

Hirschzeller Schützen freuen sich auf ihr neues Zuhause

Jürgen Meyer, erster Schützenmeister der Prinz-Alfons-Schützen, freut sich über die „Rückkehr“ in das neue Dorfgemeinschaftshaus in Hirschzell. An der Planung des neuen Schießstandes war Meyer maßgeblich beteiligt.

Jürgen Meyer, erster Schützenmeister der Prinz-Alfons-Schützen, freut sich über die „Rückkehr“ in das neue Dorfgemeinschaftshaus in Hirschzell. An der Planung des neuen Schießstandes war Meyer maßgeblich beteiligt.

Bild: Mathias Wild

Jürgen Meyer, erster Schützenmeister der Prinz-Alfons-Schützen, freut sich über die „Rückkehr“ in das neue Dorfgemeinschaftshaus in Hirschzell. An der Planung des neuen Schießstandes war Meyer maßgeblich beteiligt.

Bild: Mathias Wild

Die Prinz-Alfons-Schützen ziehen in das Hirschzeller Dorfgemeinschaftshaus. Maßgeblich an der Planung der neuen Schießstände war Jürgen Meyer beteiligt.
15.12.2020 | Stand: 12:15 Uhr

Es ist ein bisschen wie Heimkommen. Im Januar werden die Prinz-Alfons-Schützen Hirschzell dorthin zurückziehen, wo sie schon bis zum Jahr 2004 beheimatet waren. Ins dann neue Dorfgemeinschaftszentrum, also das ehemalige Gasthaus Sonne. Dort mussten sie vor etwas mehr als eineinhalb Jahrzehnten ausziehen, als es damals anderweitige Pläne mit dem Gebäude gab.

Rückkehr nach über eineinhalb Jahrzehnten

Die Planungen, wieder zurückzukehren, laufen unterdessen schon seit 2016 – der Schützenverein zieht dabei gemeinsam mit dem Musikverein um. So wurde also in den vergangenen Jahren und Monaten nicht nur ein neuer Probenraum für die Musiker, sondern auch ein neuer Schießstand gebaut. Angeschafft wurde dabei neueste Technik, wie Jürgen Meyer verrät.

Der 69-Jährige ist seit 2019 erster Schützenmeister, war im Verein zuvor aber schon rund drei Jahrzehnte lang als Jugendleiter tätig. Und genau der Jugend wegen findet die Modernisierung auch statt. „Der Schießsport hat gegenüber dem Mannschaftssport den Nachteil, dass wir die Jugend erst ab einem Alter von zwölf Jahren schießen lassen dürfen“, berichtet Meyer.

Neue elektronische Schießanlage für die Hirschzeller Schützen

Mit der neuen Anlage könne man nun mehr Werbung für den Schützenverein und den Sport an sich machen. Rund 25 000 Euro habe die nun elektronische Schießanlage gekostet, finanziert wurde diese über Sponsoren. Wie auch in den bisherigen Räumlichkeiten sind neun Stände verbaut.

Schützen in Kaufbeuren: Schießen mit Infrarot-Technik

Geschossen wird zwar auch künftig mit Bleikugeln. Neu ist allerdings, dass die Treffer via Infrarot-Technik erfasst werden. Eigentlich war geplant, dass die Prinz-Alfons-Schützen noch im Dezember ein letztes Schießen in den bisherigen Räumlichkeiten veranstalten. Wegen der Corona-Einschränkungen wird dies aber nicht möglich sein.

Corona erschwert den Umzug der Prinz-Alfons-Schützen

Diese gestalteten auch den Umzug der Hirschzeller Schützen etwas umständlicher. „Es durften ja immer nur zwei Haushalte miteinander anpacken. Aber wir werden dennoch im Januar fertig sein“, sagt Meyer, der alsbald dann auch zum ersten Schießen im neuen Dorfgemeinschaftszentrum einladen möchte. Weil zu diesem Anlass natürlich möglichst viele Mitglieder anwesend sein sollen, rund 60 zählt der Verein aktuell, werde dieses „im Januar oder eben später“ angesetzt, verrät Meyer. (wes)