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Zeitgeschichte

Ines Geipel erklärt in Kaufbeuren, wie Ostdeutschland tickt

Ausgehend von ihrem Buch „Umkämpfte Zone“ analysierte Ines Geipel, Literatin und frühere DDR-Spitzensportlerin, im Kaufbeurer Stadttheater die Situation in Ostdeutschland.

Ausgehend von ihrem Buch „Umkämpfte Zone“ analysierte Ines Geipel, Literatin und frühere DDR-Spitzensportlerin, im Kaufbeurer Stadttheater die Situation in Ostdeutschland.

Bild: Mathias Wild

Ausgehend von ihrem Buch „Umkämpfte Zone“ analysierte Ines Geipel, Literatin und frühere DDR-Spitzensportlerin, im Kaufbeurer Stadttheater die Situation in Ostdeutschland.

Bild: Mathias Wild

Die Literatin und frühere DDR-Leistungssportlerin sieht die Ursachen für Wut und politischen Extremismus lange vor der Wiedervereinigung begründet.
17.10.2021 | Stand: 17:30 Uhr

Die Ergebnisse der jüngsten Bundestagswahl haben eine Entwicklung bestätigt, die die Schriftstellerin Ines Geipel schon seit Langem mit Sorge betrachtet: Das gute Abschneiden der AfD, die vor allem in Sachsen und Thüringen zahlreiche Direktmandate geholt hat. Woher kommt die große Wut der Menschen im Osten Deutschlands, die zu solchen Entwicklungen führt? Was befördert Fremdenfeindlichkeit und den Hass auf „den Staat“, die in den östlichen Bundesländern besonders ausgeprägt sind? Antworten darauf versucht Geipel in ihrem autobiografisch geprägten und literarisch überaus ansprechenden Buch „Umkämpfte Zone. Mein Bruder, der Osten und der Hass“ zu geben. Bei einer Veranstaltung des Stadtmuseums stellte sie ihr Werk und ihre Erkenntnisse zu diesem Thema im gut gefüllten Stadttheater Kaufbeuren vor.

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