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Tanz-Challenge wegen Lizenzdebatte abgesagt

Jerusalema sorgt für miese Laune bei Vereinen in Kaufbeuren

Im Dirndl zu afrikanischer Musik: Das Lied "Jerusalema" ist der Corona-Hit. Weltweit tanzen Vereine, Feuerwehren und Behörden dazu.

Im Dirndl zu afrikanischer Musik: Das Lied "Jerusalema" ist der Corona-Hit. Weltweit tanzen Vereine, Feuerwehren und Behörden dazu.

Bild: Screenshot

Im Dirndl zu afrikanischer Musik: Das Lied "Jerusalema" ist der Corona-Hit. Weltweit tanzen Vereine, Feuerwehren und Behörden dazu.

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Die Jerusalema-Challenge ist der Stimmungsaufheller in Corona-Zeiten. Auch Vereine aus Kaufbeuren wollten sich beteiligen. Nun wird die Aktion abgeblasen.
17.02.2021 | Stand: 19:00 Uhr

Der Song „Jerusalema“ ist ein fröhliches Ausrufezeichen mitten im Corona-Frust. Polizeibeamte, Pflegepersonal und Schulkinder tanzen zu diesem Stimmungsaufheller des südafrikanischen DJs Master KG. Viele stellten die Videos als Jerusalema-Challenge ins Netz. Doch der Spaß findet derzeit ein jähes Ende, da immer mehr Unternehmen, Behörden und Vereinen Rechnungen von Warner Music ins Haus flattern. Das Musikunternehmen, bei dem DJ Master KG unter Vertrag steht, macht Lizenzgebühren geltend. Die Debatten und das Risiko, zur Kasse gebeten zu werden, hat nun auch der Eventmanagerin Nicole Lommes, Inhaberin von James Butler- und Partybetreuungsservice in Mauerstetten (Ostallgäu), die Laune verdorben. „Aus unseren Plänen wird nichts“, sagt Lommes. Zumal es bisher unmöglich gewesen sei, bei Warner Music durchzukommen. Damit werde nun nicht nur den bis zu 40 Teilnehmern an der Challenge die Freude genommen, es verpuffe auch das wichtige Motto „Gemeinsam statt einsam gegen Corona – haltet durch. Wir tun's auch“.

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