Kreisliga SV Stöttwang

„Jetzt erst recht“ - der SV Stöttwang nach dem Punktabzug

Zum Schuhe in die Tonne treten: Der SV Stöttwang verliert am grünen Tisch drei Punkte aus der Partie gegen Oberbeuren.

Zum Schuhe in die Tonne treten: Der SV Stöttwang verliert am grünen Tisch drei Punkte aus der Partie gegen Oberbeuren.

Bild: Harald Langer (Archivbild)

Zum Schuhe in die Tonne treten: Der SV Stöttwang verliert am grünen Tisch drei Punkte aus der Partie gegen Oberbeuren.

Bild: Harald Langer (Archivbild)

Trainer Thomas Spannenberger vom SV Stöttwang über den Punktabzug durch den Bayerischen Fußballverband.
27.04.2022 | Stand: 09:12 Uhr

Weil der SV Stöttwang in einem Kreisligaspiel einen A-Jugend-Spieler eingesetzt hatte, der am gleichen Tag schon mit dem Nachwuchs in einer Partie auf dem Platz stand, wurden dem SVS nun drei Punkte abgezogen. Das Spiel wurde vom Sportgericht des Bayerischen Fußballverbandes für den TSV Oberbeuren gewertet, der die Partie eigentlich 1:3 verloren hatte. Wie sieht der 34-jährige Trainer des SVS, Thomas Spannenberger, die Lage?

Finden Sie den nachträglichen Punktabzug in Ordnung?

  • Thomas Spannenberger: Ich werde mich mit einer Antwort auf diese Frage komplett enthalten.

Anders gefragt: Haben der SV Stöttwang und Sie als Trainer in diesem Fall einen Fehler gemacht?

  • Spannenberger: Ja, darüber brauchen wir nicht reden. Den Statuten des Bayerischen Fußballverbandes zufolge haben wir einen Fehler begangen. Der Punktverlust ist aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt.

Man kann erahnen, dass Sie nicht ganz glücklich sind, angesichts der drei abgezogenen Punkte. Mit Blick auf die Tabelle dürfte das doch aber kaum weh tun, sie haben immerhin einen deutlichen Vorsprung auf den Abstiegsrelegatoinsplatz.

  • Spannenberger: Natürlich tut uns das weh. Es wäre komisch, wenn es nicht so wäre. Meine Jungs haben sich in diesem Spiel voll reingeschmissen und auf dem Platz gewonnen. Inwieweit das noch Einfluss auf den Abstieg haben wird, sei mal dahin gestellt. Es sind immerhin noch vier Spiele.

Kann man aus so einer Position auch Positives ziehen? Also motivieren, dass die Mannschaft über Leistung auf dem Platz diese drei Punkte gewissermaßen „zurückholt“?

  • Spannenberger: Natürlich muss man das am Ende. Es muss eine „Jetzt erst recht“-Mentalität entstehen. Genauso müssen wir als Trainerteam aus Fehlern lernen.

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