Kreisliga SVO Germaringen

Kampf um die Krone - das Topspiel der Kreisliga

Es ist angerichtet: Derbyzeit im Ostallgäu.

Es ist angerichtet: Derbyzeit im Ostallgäu.

Bild: Harald Langer

Es ist angerichtet: Derbyzeit im Ostallgäu.

Bild: Harald Langer

SVO Germaringen will seinen Vorsprung ausbauen. Zudem gibt es ein Derby in den hinteren Gefilden.
09.04.2022 | Stand: 05:00 Uhr

Am Sonntag sind vier Vereine aus der Region im Einsatz: Der SVO ist Gastgeber im Topspiel der Liga, derweil Oberbeuren und Stöttwang im Kellerderby sowie der SVM bei Memmingerberg antreten.

Der Kracher des Spieltages

  • SVO Germaringen: Mehr Spitzenspiel geht nicht, wenn am Sonntag ab 15 Uhr Tabellenführer SVO den unmittelbaren Verfolger TSV Lautrach-Illerbeuren empfängt. Aktuell trennen beide Teams sieben Punkte, doch der SVO weiß noch zu gut, wie schwer die Aufgabe beim Hinspiel war. Trainer Franz Zimmermann erwartet einen sehr kampfstarken Gegner, und so muss sich seine Mannschaft sicher auf ein geduldiges Spiel einstellen. Personell muss der SVO noch auf den gesperrten Moritz Sonntag verzichten, doch ansonsten hofft der Trainer, dass sich der Kader langsam wieder füllt. Mit Alexander Bischof haben die Gäste einen sehr gefährlichen Angreifer in ihren Reihen, der es schon auf 15 Saisontreffer gebracht hat. Beim SVO macht dagegen die Ausgeglichenheit die Stärke, denn beide Teams haben nahezu die gleiche Anzahl von Toren erzielt. Bei den Gegentreffern hat jedoch der SVO gerade einmal die Hälfte kassiert. Bislang kann sich das Team von Trainer Zimmermann im bisherigen Saisonverlauf auf eine stabile Mannschaftsleistung verlassen.

Das Derby weiter unten

  • TSV Oberbeuren: Für den TSV stehen wichtige Heimspiel-Wochen an. Bevor die Topteams Lautrach-Illerbeuren und Germaringen am Osterwochenende nach Oberbeuren kommen, begrüßt der Elfte am Sonntag ab 15 Uhr Tabellennachbarn SV Stöttwang. Mit sieben Punkten aus den vergangenen vier Spielen hat sich der SVS ein gutes Polster zu den Abstiegsrängen verschafft. Den Abstand möchte der TSVO wieder verkleinern. „Wir müssen so wie im Hinspiel an die Sache rangehen“, erinnert Co-Trainer Julian Hofmeister: Damals hatte das Team nach einem verkorksten Start den ersten Dreier eingefahren. „Da haben wir sowohl taktisch als auch im Zweikampf sehr viel richtig gemacht“, sagt Hofmeister. Dafür hofft er auch auf Unterstützung: „Im September war das eine ganz starke Atmosphäre mit vielen Fans, das hilft natürlich immer.“
  • SV Stöttwang: „Beim Auswärtsspiel in Oberbeuren wollen wir einen Dreier einfahren, um weiter nach vorne in der Tabelle zu kommen“, erklärt Trainer Thomas Spannenberger das Ziel des SVS vor dem Derby. Denn seine Mannschaft hat nach den jüngsten Erfolgen gut trainiert und ist nach dem schneebedingten Ausfall des Derbys gegen Germaringen hoch motiviert, meint der Coach. „Wir werden weiter konzentriert aus einer sicheren Abwehr agieren und den Gegner unter Druck setzen.“

SV Mauerstetten sucht den Anschluss

  • SV Mauerstetten Der SVM tritt am Sonntag beim SV Memmingerberg ab 15 Uhr an. SVM-Trainer Uwe Zenkner erwartet keine einfache Partie: „Unsere Personallage ist derzeit stark angespannt. Bei einigen Spielern wird sich erst am Sonntag entscheiden, ob sie einsatzbereit sind.“ Mauerstetten braucht einen Sieg, um sich dem Tabellenzweiten Lautrach anzunähern.