Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Wohnbau

Kaufbeuren lässt Amphibien den Vortritt

Grünflächen am Kaiserweiher sollen an Umweltstiftung Schwaben überführt werden

Die Flächen nördlich des Kaiserweihers werden nicht bebaut. Stattdessen sollen die Flächen des Bezirks Schwabens ökologisch aufgewertet werden. Das empfiehlt der Bauausschuss dem gesamten Stadtrat einstimmig.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Die Flächen nördlich des Kaiserweihers werden nicht bebaut. Stattdessen sollen die Flächen des Bezirks Schwabens ökologisch aufgewertet werden. Das empfiehlt der Bauausschuss dem gesamten Stadtrat einstimmig.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Der dritte Bauabschnitt Am Kaiserweiher unmittelbar neben dem ökologisch wertvollen Gewässer kommt nicht. Stattdessen gibt es Lebensraum für Amphibien.
16.09.2021 | Stand: 17:30 Uhr

Einig waren sich die Stadträte in der Sitzung des Bauausschusses, dass sie den dritten Bauabschnitt des Wohngebiets am Kaiserweiher nicht mehr verwirklichen wollen. Letztlich hätte es diese Möglichkeit auch gar nicht mehr gegeben. Denn der Bezirk Schwaben ist laut Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) nicht mehr bereit, seine Flächen dafür an die Stadt zu verkaufen. Stattdessen sollen sie ökologisch aufgewertet und eventuell in eine Umweltstiftung des Bezirks überführt werden. Wertvoll sind die Flächen vor allem für Amphibien. Das hatte der Bund Naturschutz im Juni bei einem Runden Tisch mit der Stadtverwaltung nochmals deutlich gemacht. Daraufhin hatten die Stadtratsfraktionen von CSU und Grüne/FDP beantragt, den dritten Bauabschnitt nicht weiter zu verfolgen.

  • Unbegrenzt alle Artikel lesen
  • 1 Monat für nur 0,99 € testen
  • Monatlich kündbar