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Naturschutz

Kaufbeuren zeigt Herz für Amphibien

Kaiserweiher Streuobstwiese FH lb_8933

Im Kaiserweiher laichen jährlich Tausende Amphibien ab. Ursprünglich hatte die Stadt geplant, westlich davon (im Bild oben) ein weiteres Baugebiet auszuweisen. Das ist nun vom Tisch.

Bild: Harald Langer

Im Kaiserweiher laichen jährlich Tausende Amphibien ab. Ursprünglich hatte die Stadt geplant, westlich davon (im Bild oben) ein weiteres Baugebiet auszuweisen. Das ist nun vom Tisch.

Bild: Harald Langer

In einem der größten Laichgebiete Bayerns soll keine weitere Bebauung stattfinden. Wie der Kaiserweiher weiter aufgewertet werden kann.
18.06.2021 | Stand: 18:16 Uhr

Nach jahrelangem Engagement haben die Kaufbeurer Naturschützer einen großen Erfolg erzielt: Der dritte Bauabschnitt des Gebiets Am Kaiserweiher ist im Prinzip vom Tisch – auch wenn der Stadtrat letztlich noch sein Okay geben muss. Stattdessen soll das Areal aufgewertet werden, damit sich die dort zu Tausenden laichenden Amphibien weiterhin wohl fühlen. Das ergab ein Treffen am Donnerstag im Kaufbeurer Rathaus. Daran teil nahmen Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU), Zweiter Bürgermeister Oliver Schill (Grüne), Vertreter der Stadtverwaltung und des Bundes Naturschutz. Sowohl Politiker als auch Amphibienschützer zeigten sich nach dem Treffen hinter verschlossenen Türen gegenüber der AZ zufrieden über die getroffenen Vereinbarungen.

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