Protest

Kaufbeurer fordern Abschiebestopp nach Afghanistan

Aktiontag gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Auch von der Dreifaltigkeitskirche in der Kaufbeurer Innenstadt wehten rote Drachen.

Bild: Mathias Wild

Auch von der Dreifaltigkeitskirche in der Kaufbeurer Innenstadt wehten rote Drachen.

Bild: Mathias Wild

Kaufbeurer stehen für Geflüchtete ein. Weshalb dazu rote Drachen in der Innenstadt im Wind wehen
06.06.2021 | Stand: 12:00 Uhr

Drachen sind ein Symbol, das für Afghanistan steht, Drachenbau und Drachen steigen lassen sind in Afghanistan hohe Kultur“, erklärt Günter Kamleiter vom Kaufbeuer Arbeitskreis (AK) Asyl. Darum zieren an diesem Samstag rote Drachen die Häuser in der Kaiser-Max-Straße. Auch an der Dreifaltigkeitskirche, vor der Amnesty International, die Seebrücke und der AK Asyl ihren Informationsstand aufgebaut haben, flattern die roten Drachen. „Afghanistan ist wegen des Abzugs der amerikanischen und deutschen Truppen derzeit extrem unsicher“, sagt Kamleiter. „Wir machen auf die Situation aufmerksam und wollen erreichen, dass Bayern Geflüchtete nicht mehr nach Afghanistan abschiebt“, so Kamleiter weiter.

Bundesweiter Aktionstag

Mit einem Infostand informieren er und seine Mitstreiter die Passanten in der Kaufbeurer Innenstadt über die Aktion und ihre Hintergründe. Die Kaufbeurer beteiligten sich damit am bundesweiten Aktionstag „#Afghanistan.not safe – keine Abschiebung nach Afghanistan“.

Für Familiennachzug

Gefordert werden konkret ein sofortiger Abschiebestopp nach Afghanistan, ein Bleiberecht für Geflüchtete, die bereits in Deutschland sind, die schnelle und unbürokratische Hilfe für gefährdete Menschen, vor allem für Ortskräfte (die mit der Bundeswehr kooperiert haben) und deren Familien, sowie ein unkomplizierter Familiennachzug.

Lesen Sie dazu auch: Protest mit roten Drachen in Kaufbeuren

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