Parkstadion

Kaufbeurer Politiker treffen Bayerns Finanzminister Füracker

Parkstadion

Die Diskussion um die Zukunft des Parkstadions geht weiter. Der Sportbeauftragte des Stadtrats möchte das „Juwel für Erholung und Sport“ erhalten.

Bild: M. Wild

Die Diskussion um die Zukunft des Parkstadions geht weiter. Der Sportbeauftragte des Stadtrats möchte das „Juwel für Erholung und Sport“ erhalten.

Bild: M. Wild

Soll Parkstadion einem Hochschul-Campus weichen? Darüber diskutiert derzeit Kaufbeuren. Welche Vorschläge der Kaufbeurer Sportbeauftragte hat
05.06.2021 | Stand: 06:15 Uhr

Soll das Parkstadion einem Campus für die Finanz-Hochschule weichen? Wo sollen dann die vielen aktiven Sportler hin? Diese Fragen beherrschen derzeit die Kaufbeurer Stadtpolitik. Schon in den nächsten Tagen findet laut Landtagsabgeordnetem Bernhard Pohl (Freie Wähler) mit ihm und Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) in München ein Treffen mit Bayerns Finanzminister Alfred Füracker (CSU) statt. Dabei geht es darum, ob der Freistaat überhaupt einen Campus für die Hochschule bauen will und ob das Parkstadion dafür geeignet wäre.

Auch Landesamt für Finanzen will neu bauen

Direkt nebenan hat der Freistaat ohnehin bereits ein Areal erworben, auf dem eine Außenstelle des Landesamtes für Finanzen entstehen soll. Die Beschäftigten arbeiten derzeit in angemieteten Räumen in der Alten Weberei. Eventuell könnten beide Bauvorhaben zusammen begonnen werden. Auch darüber wird es in dem Gespräch mit Füracker gehen.

Runder Tisch mit den Sportvereinen

Zudem hat die Stadt wie bereits kurz berichtet die Vereinsvertreter am 14. Juni um 18.30 Uhr in den Stadtsaal zu einem Runden Tisch eingeladen. Das Treffen findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Laut Stadtverwaltung geht es um die sportlichen Alternativen für die Vereine und die mögliche Zeitplanung eines Hochschul-Neubaus.

Sportbeauftrager für Privatgrundstücke

Derweil meldete sich der Sportbeauftragte des Stadtrats, Pascal Lechler (SPD), zu Wort. Gegenüber der AZ erklärte er, dass er für den Neubau der Hochschule in Kaufbeuren sei – allerdings nicht auf dem Areal des Parkstadions, das er als „Juwel für Erholung und Sport“ bezeichnet. Lechler schlägt vor, dafür geeignete Grundstücke aus privater Hand zu finden, etwa die Fläche der ehemaligen Kunstanstalten samt der gegenüber liegenden Areale ehemaliges Gasthaus Bad und altes Eisstadion. Für zu teuer und nicht praktikabel hält Lechler den Vorschlag, ein neues Stadion im Kaufbeurer Norden zu bauen. Denn die Stadt verfüge dort über keine geeigneten Flächen. Lechler möchte die Verbindung Jordanpark, Parkstadion, neues Eisstadion und Jordan-Badepark „unbedingt erhalten“.