Ringen TSV Westendorf

Keine Medaillen, aber starke Leistungen für Westendorfer Jugend

Ringen: Luis Wurmser und Theodor Prestele

Theodor Prestele (links) und Noah Wurmser hinterließen bei der deutschen Meisterschaft in Torgelow einen guten Eindruck bei den Landestrainern.

Bild: Klaus Prestele

Theodor Prestele (links) und Noah Wurmser hinterließen bei der deutschen Meisterschaft in Torgelow einen guten Eindruck bei den Landestrainern.

Bild: Klaus Prestele

Theodor Prestele und Luis Wurmser vom TSV Westendorf hatten Premiere bei den deutschen Meisterschaften. Die Trainer loben ihre Schützlinge.
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Von Stefan Günter
05.10.2021 | Stand: 05:15 Uhr

Allein schon die Teilnahme ist als Erfolg zu werten: Bei den deutschen Meisterschaften der B-Jugend im Griechisch-römischen Stil in Torgelow haben die beiden Westendorfer Ringer Noah Wurmser und Theodor Prestele zwar keine Medaille geholt, trotzdem aber eine gute Leistung abgerufen.

Positives Ergebnis

„Wir fahren mit einem positiven Ergebnis zurück“, erklärt Trainer Thomas Wurmser. Dessen Sohn Noah schrammte unglücklich an einer Medaille vorbei. Im Limit bis 48 Kilo waren elf Teilnehmer gemeldet. Wurmser startete mit einem 14:4-Punktsieg über Jonny Zuyeu (Fulda). Auch seinen zweiten Kampf meisterte der Westendorfer gegen Melchior Wojciechowski (Frankfurt/Oder), den er mit 6:0-Wertungspunkten bezwang. Doch im dritten Duell verlor der Westendorfer gegen den Mainzer Alexander Herfort, den späteren deutschen Meister, denkbar knapp mit 7:8-Punkten. „Im Nachhinein betrachtet war das der Schlüsselkampf“, sagt Wurmser in seiner Bilanz. Weil er dann auch im vierten Kampf gegen den Chemnitzer Erik Wagner auf Schulter verlor, hatte er keine Chance mehr auf eine Medaille.

Souverän Platz fünf geholt

Für Noah Wurmser ging es im abschließenden Kampf um den fünften Platz, den er souverän holte. Während sich Noah Wurmser doch sichtlich enttäuscht zeigte, war es sein Papa nicht. „Ich bin zufrieden.“ Auch deshalb, weil es für seinen Sprössling die erste DM überhaupt war. Gerade die Jüngsten hatten in der Corona-Pandemie kaum bis wenig Perspektive. Das spiegelte sich auch bei den Titelkämpfen in Mecklenburg-Vorpommern wider. Kein einziger bayerischer Athlet schaffte es bis ins Finale.

Immerhin den Vizemeister geschlagen

Auch für Theodor Prestele waren es die ersten nationalen Titelkämpfe überhaupt. Insgesamt rangen sechs Athleten im Limit bis 44 Kilo um Medaillen. Alle Begegnungen wurden im Nordischen System, also jeder gegen jeden, ausgetragen. Prestele musste sich in vier von fünf Kämpfen geschlagen geben, wobei er im letzten gegen den bereits feststehenden Vizemeister Jan Schuler (Eschbach) einen knappen 8:7-Punktsieg einfuhr. „Er hat gezeigt, was er kann“, sagt Trainer Thomas Wurmser. Auch Abteilungsleiter Thomas Stechele attestiert den beiden Nachwuchsathleten des TSV starke Leistungen und beglückwünschte sie zu ihren Auftritten. Theodor Prestele wird im kommenden Jahr noch in der B-Jugend bleiben, während Noah Wurmser altersbedingt in den Kadettenbereich (A-Jugend) wechseln wird.

Lesen sie auch: Die Freistil- und die Greco-Ringer des TSV Westendorf.

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