Kommentar

Kirchen müssen mit gutem Beispiel vorangehen - auch beim Klimaschutz

Fotovoltaikanlagen auf St. Ulrich in Kaufbeuren: Auch Kirchen müssen beim Klimaschutz vorangehen.

Fotovoltaikanlagen auf St. Ulrich in Kaufbeuren: Auch Kirchen müssen beim Klimaschutz vorangehen.

Bild: Harald Langer

Fotovoltaikanlagen auf St. Ulrich in Kaufbeuren: Auch Kirchen müssen beim Klimaschutz vorangehen.

Bild: Harald Langer

Die beiden großen Kirchen in Kaufbeuren zeigen mit einer Plakataktion für den Klimaschutz klare Kante. Mehr davon, meint unser Autor Alexander Vucko.
23.09.2021 | Stand: 18:49 Uhr

Politik hat auf der Kanzel nichts verloren. Schon klar. Auch beim Klimaschutz nicht. Aber viel zu selten beziehen die Kirchen Stellung in Fragen, die unsere Gesellschaft bewegen. Oder sie werden in ihren Positionen nicht wahrgenommen. Umso wichtiger ist es, dass vor allem die beiden großen Glaubensgemeinschaften in Kaufbeuren zusammen immer wieder klare Kante zeigen. Im Bündnis für Flüchtlinge etwa, das sich jenseits aller Parteipolitik für Menschen ohne Heimat einsetzt, oder in der Positionierung der umstrittenen Frage eines Moschee-Neubaus, die unter den Kirchen immer mit Ja beantwortet wurde.

In dieser Reihe ist auch die Plakataktion zum Klimaschutz zu sehen, deren Botschaft die Liturgie verlässt und jeden Einzelnen in die Pflicht nimmt. Allein in Deutschland sind mehr als 40 Millionen Menschen Teil der evangelischen und katholischen Kirche. Erreicht die Aktion auch nur einen Teil, lässt sich getrost von einer großen Mehrheit sprechen. Mehr davon, möchte man den Kirchen zurufen.

Lesen Sie dazu auch den Artikel Plakataktion in Kaufbeuren: Klimaschutz unterm Kirchturm