Fußball Kreisklasse

Klares Ziel vor den Augen - Pforzen nimmt erneut Anlauf

So schön kann feiern sein: Als der SV Pforzen zuletzt aufstieg – 2007 von der Kreisliga in die Bezirksliga – gönnte der damalige Abteilungsleiter Walter Berkmüller sich auch ein Schlückchen Sekt.

So schön kann feiern sein: Als der SV Pforzen zuletzt aufstieg – 2007 von der Kreisliga in die Bezirksliga – gönnte der damalige Abteilungsleiter Walter Berkmüller sich auch ein Schlückchen Sekt.

Bild: SV Pforzen

So schön kann feiern sein: Als der SV Pforzen zuletzt aufstieg – 2007 von der Kreisliga in die Bezirksliga – gönnte der damalige Abteilungsleiter Walter Berkmüller sich auch ein Schlückchen Sekt.

Bild: SV Pforzen

Der SV Pforzen wurde abermals umgruppiert und strebt nach dem Aufstieg in der Kreisklasse 2. In der Kreisklasse 3 möchte auch Friesenried ein Wörtchen mitreden.
06.08.2022 | Stand: 09:00 Uhr

Das Wechselspiel beim SV Pforzen geht weiter. In der Corona-Saison 2019/21 in die Kreisklasse 2 umgruppiert, wechselte der SVP zurückliegenden Sommer zurück in die eigentlich besser bekannte Kreisklasse 3 – und findet sich in der nun startenden Saison wieder in der Kreisklasse 2 zurück.

Pforzen und Blonhofen sind Favoriten

Die Pforzener gelten in der neuen, alten Liga als einer von zwei großen Favoriten. Und auch der Verein gibt nach kontinuierlicher Steigerung (18/19: 7., 19/21 4., 21/22 3.) den Aufstieg als Ziel an. Mindestens der FC Blonhofen wird da etwas dagegen haben. Frisch abgestiegen zählt der FCB zum erweiterten Favoritenkreis, dem allerdings auch Amberg/Wiedergeltingen II angehört. Bei der SG wird es nicht unwesentlich darauf ankommen, ob die beiden Landsberger Neuzugänge, Hamed Abbasi und Maximilian Lang, die erwartete und ihnen zugedachte Performance abliefern.

Jengen und Waal im Duett

Ein spannendes Jahr hat die neue SG Jengen/Waal vor der Brust. Neben einem breiten Kader stehen bei der neuformierten Truppe aber auch viele Abgänge zu Buche. Trainiert wird das Team im Findungsprozess von Robert Doll. Ruhiger dürfte es da schon beim SVO Germaringen II zugehen. Verstärkt um vier Spieler aus der Dritten – die in diesem Jahr nicht mehr antritt – will Trainer Mauricio di Pascalis im besten Falle positiv überraschen, eigentlich aber eine solide Saison spielen: Weder mit Auf- noch mit Abstieg allzu viel zu tun haben.

Vier Aufsteiger und ein Absteiger

Eine Zweiklassengesellschaft könnte indes in der neuen Kreisklasse 3 entstehen, die aus vier Aufsteigern (Bertoldshofen/Sulzschneid, Leuterschach/Geisenried, Türk Füssen, Bidingen) besteht und in der sich mit Pfronten auch ein Absteiger beweisen muss. Während Friesenried und Ruderatshofen/Aitrang der Sprung unter die Top 5 zugetraut wird, wäre für Bidingen ein einstelliger Rang am Ende ein Traum, weil dieser ein Nicht-Abstieg bedeutet. Um nichts anderes geht es für das Team, das nahezu komplett zusammengeblieben ist.