Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Kliniken trennen sich von Vorständin

An der Spitze der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren sind die Weichen für einen Wechsel an der Spitze gestellt.

An der Spitze der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren sind die Weichen für einen Wechsel an der Spitze gestellt.

Bild: Mathias Wild

An der Spitze der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren sind die Weichen für einen Wechsel an der Spitze gestellt.

Bild: Mathias Wild

Das Kommunalunternehmen Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren und Vorständin Ute Sperling gehen ab sofort getrennte Wege. Nach der Einigung zieht sie ihre Klage zurück.
01.10.2021 | Stand: 15:59 Uhr

Der Verwaltungsrat der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren und Vorständin Ute Sperling haben sich einvernehmlich darauf verständigt, den ursprünglich noch bis Ende Februar 2022 laufenden Vorstandsvertrag zum 30. September 2021 aufzulösen. Dies teilte das Landratsamt Ostallgäu mit. Die von Sperling eingereichte Klage gegen das Kommunalunternehmen nimmt sie im Zuge der jetzigen Einigung zurück.

Mit Lob verabschiedet

Mit der Vertragsauflösung endet für Sperling eine über achtjährige Tätigkeit für das Kommunalunternehmen. In ihrer fast fünfjährigen Amtszeit als Vorständin wurde der Klinikverbund erfolgreich „aus der dramatischen Verlustzone herausgeführt“, heißt es in der Pressemitteilung. Erstmalig erreichten die Kliniken ein dauerhaft positives Betriebsergebnis, wobei gleichzeitig wichtige Entwicklungen auf den Weg gebracht wurden: Darunter ist beispielsweise die bisher in Deutschland einzigartige Partnerschaft mit der Uniklinik Augsburg. Zudem wurde am Klinikum Kaufbeuren ein neues Parkhaus errichtet. Auch die Herausforderungen der Corona-Pandemie seien erfolgreich bewältigt worden. Im April hatte der Verwaltungsrat entschieden, die Führung des Unternehmens breiter aufzustellen und auf eine Managementgesellschaft zu setzen.