Neue Bäume und Sträucher für das Ostallgäu

Kreisbauhof Ostallgäu pflanzt Bäume und Sträucher

Etwa 110 Bäume und rund 250 Sträucher wurden entlang der Ostallgäuer Kreisstraßen neu gepflanzt. Allein an der Allee zwischen Ober- und Untergermaringen säumen nun 30 junge Bäume die Straße. Darüber freuen sich von links Helmut Bucher (Bürgermeister Germaringen), Johanna Rösch (4. Bürgermeisterin Germaringen), Josef Kreuzer (3. Bürgermeister Germaringen), Bernhard Bader (stellv. Kreisbauhofleiter), Eric Bader (Kreisbauhofleiter) und Georg Reisach (2. Bürgermeister Germaringen).

Etwa 110 Bäume und rund 250 Sträucher wurden entlang der Ostallgäuer Kreisstraßen neu gepflanzt. Allein an der Allee zwischen Ober- und Untergermaringen säumen nun 30 junge Bäume die Straße. Darüber freuen sich von links Helmut Bucher (Bürgermeister Germaringen), Johanna Rösch (4. Bürgermeisterin Germaringen), Josef Kreuzer (3. Bürgermeister Germaringen), Bernhard Bader (stellv. Kreisbauhofleiter), Eric Bader (Kreisbauhofleiter) und Georg Reisach (2. Bürgermeister Germaringen).

Bild: Mathias Wild

Etwa 110 Bäume und rund 250 Sträucher wurden entlang der Ostallgäuer Kreisstraßen neu gepflanzt. Allein an der Allee zwischen Ober- und Untergermaringen säumen nun 30 junge Bäume die Straße. Darüber freuen sich von links Helmut Bucher (Bürgermeister Germaringen), Johanna Rösch (4. Bürgermeisterin Germaringen), Josef Kreuzer (3. Bürgermeister Germaringen), Bernhard Bader (stellv. Kreisbauhofleiter), Eric Bader (Kreisbauhofleiter) und Georg Reisach (2. Bürgermeister Germaringen).

Bild: Mathias Wild

Entlang der Kreisstraßen im Ostallgäu haben die Mitarbeiter der Kreisbauhöfe 110 Bäume und 250 Sträucher neu gepflanzt. Sie sind Ersatz für gefällte Bäume.
05.05.2021 | Stand: 11:47 Uhr

Entlang der Kreisstraßen im Ostallgäu sind etwa 110 neue Bäume und rund 250 Sträucher gepflanzt worden. Im Herbst soll noch mal die selbe Anzahl gepflanzt werden. Jeder Baum, den die Mitarbeiter der Kreisbauhöfe den Winter über fällen mussten, wird entweder durch einen neuen Baum oder drei Sträucher ersetzt.

Grund ist das Eschentriebsterben

Grund für die notwendig gewordenen Fällungen war in erster Linie das Eschentriebsterben, ein Pilz, der die Triebe der Eschen befällt und diese in kurzer Zeit so sehr schädigt, dass die Standfestigkeit gefährdet ist.

„Wir gehen bei Neuanpflanzungen hauptsächlich auf einheimische Bäume“, sagt Bernhard Bader, stellvertretender Leiter der Ostallgäuer Kreisbauhöfe. Die Wahl fiel auf eine Mischung aus Eichen, Buchen, Linden und sämtliche Ahornarten wie Spitzahorn, Feldahorn und Bergahorn. Aber auch Exoten wie dem für seine intensive Herbstfärbung bekannten Amberbaum gibt er eine Chance. Blühende Sträucher wie Johannisbeere, Holunder, Schlehe und Weißdorn sehen nicht nur schön aus sondern bieten auch Insekten Nahrung.

Es sei gar nicht mehr so leicht, Bäume entlang von Straßen zu pflanzen, erzählt Bader. „Wir müssen einen Abstand von siebeneinhalb Metern einhalten“, erklärt er. Das gelte für alle Straßen, auf denen Tempo 100 herrsche. Sonst müsste davor eine Schutzplanke stehen. Lediglich bestehende Alleen, wie die zwischen Ober- und Untergermaringen, dürfen erhalten werden. Allein an dieser Stelle stehen nun 30 junge Bäume.

Sicherheit im Blick

Germaringens Bürgermeister Helmut Bucher verliert die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer nicht aus dem Blick. Er berichtet bei einem Termin vor Ort von einem Baum, der in der Verlängerung der Allee zwischen Untergermaringen und Ketterschwang stand. Dort hatten sich sich innerhalb von acht Jahren drei schwere Unfälle ereignet. Es herrschte seinerzeit schnell Einigkeit, dass dieser Baum aus Sicherheitsgründen gefällt werden müsse, berichtet Bucher. „Wir sollten alle das Bewusstsein haben, wo bereitet ein Baum Freude, und wo bereitet er Schicksale“, sagt der Bürgermeister. Das ist auch dem Leiter der Kreisbauhöfe, Eric Bader, ein Anliegen. „Es wurde darauf geachtet, dass Bäume nicht in Außenkurven gepflanzt werden.“

3000 Bäume an Kreisstraßen werden jährlich überprüft

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Entlang der Kreisstraßen im Landkreis, für die die Mitarbeiter der Kreisbauhöfe verantwortlich sind, finden sich rund 3000 Bäume, die einmal im Jahr überprüft werden. Dazu kommen noch Heckenreihen und an Straßen gelegene Waldgebiete. „Unser Hauptproblem sind die Eschen, die sind so schnell kaputt“, berichtet Bernhard Bader. Er habe Verständnis, wenn Bürger die Fällungen bedauern. Wenn allerdings die Standsicherheit betroffen sei und Gefahr für Leib und Leben herrsche, dann bliebe ihnen keine andere Option als zu fällen. „Wir haben im Landkreis aber auch Eschen, die resistent sind“, ergänzt Eric Bader. Und die stünden mitunter direkt neben befallenen Bäumen, macht er Hoffnung.

Im Rahmen der Klimawoche Anfang Oktober plane der Germaringer Jugendrat, nördlich der Ortschaft entlang eines kleinen Sträßchens ebenfalls eine Allee anzulegen, berichtet Josef Kreuzer, dritter Bürgermeister von Germaringen.