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Gedenkveranstaltung an Allerheiligen

"Lichter gegen das Vergessen" für Opfer der NS-„Euthanasie“

Lichter gegen das Vergessen wurden an Allerheiligen auf dem ehemaligen Anstaltsfriedhof in Irsee angezündet.

Lichter gegen das Vergessen wurden an Allerheiligen auf dem ehemaligen Anstaltsfriedhof in Irsee angezündet.

Bild: Mathias Wild

Lichter gegen das Vergessen wurden an Allerheiligen auf dem ehemaligen Anstaltsfriedhof in Irsee angezündet.

Bild: Mathias Wild

Auf dem ehemaligen Patientenfriedhof in Irsee wurde der Opfer der NS-„Euthanasie“ gedacht. Redner wollen auch für aktuelle ethische Fragen sensibilisieren.

02.11.2021 | Stand: 17:00 Uhr

Eines der unzähligen dunklen Kapitel deutscher Geschichte wurde in der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt Kaufbeuren-Irsee geschrieben – Hunderte von Patienten hat man dort während der Nazi-Diktatur ermordet. Die allermeisten von ihnen wurden Opfer der sogenannten „Euthanasie-Maßnahmen“, vor allem der Hungerkost und der damit verbundenen Auszehrung. Ihre Leichen sind auf dem Anstaltsfriedhof gleich hinter der Klosterkirche bestattet – über 700 im Zeitraum von April 1944 bis Mai 1972 (Ende der Psychiatrischen Anstalt in Irsee), allein etwa 380 zwischen April 1944 und Mai 1945.

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