Wertstoffinseln

Müll neben Containern: Die Stadt Kaufbeuren will härter gegen Umweltsünder vorgehen

Kein schöner Anblick: Müllablagerungen vor Containern.

Kein schöner Anblick: Müllablagerungen vor Containern.

Bild: Benjamin Schwärzler (Symbolfoto)

Kein schöner Anblick: Müllablagerungen vor Containern.

Bild: Benjamin Schwärzler (Symbolfoto)

Um der ausufernden Müllablagerungen Herr zu werden, droht die Stadt Kaufbeuren mit Bußgeldern.
02.09.2021 | Stand: 17:00 Uhr

Immer wieder sorgt Müll für Ärger, der nicht in, sondern neben den Containern an den Wertstoffinseln landet. Auch im Juni sei das in Kaufbeuren öfters der Fall gewesen, erklärt die Stadt in einer Pressemitteilung.

„Gegen die Verursacher wurde anschließend ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Nach der Ermittlung dieser Personen wurden dementsprechende Bußgeldbescheide erlassen“, heißt es weiter.

Umweltsünder müssen bis zu 2500 Euro zahlen

Die Stadt verweist darauf, dass Müll ausschließlich in die dafür vorgesehenen Container eingeworfen werden darf. Sonst sei das eine Ordnungswidrigkeit, die mit bis zu 2500 Euro geahndet werden kann.

Grundlage dafür bildet der Bußgeldkatalog „Umweltschutz“ des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz. Zusätzlich berechnet werden die Kosten für die fachgerechte Entsorgung. An den Wertstoffinseln sind Hinweisschilder angebracht, die darauf aufmerksam machen.

Kaufbeurens Oberbürgermeister: Stadtbild wird verschmutzt

„Ich kann nicht nachvollziehen, warum Menschen große Mengen an Müll einfach neben den Containern ablegen. Damit wird wortwörtlich das Stadtbild beschmutzt. Deshalb gehen wir auch konsequent gegen derartige Müllablagerungen vor“, sagt Oberbürgermeister Bosse.

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Was er damit meint, können Bürger manchmal selbst sehen: Der Wind trägt etwa Kartonagen einfach davon. Diese landen dann auf der Straße, bei Anwohnern im Garten oder in der Wertach. „Halten wir unsere schöne Stadt gemeinsam sauber“, appelliert deshalb die Stadt.