Motorradsport Supercross

Max Banholzer im Sprungmodus - Supercross statt Supermoto

Max und Peter Banholzer

Ob Supercross, Motocross oder Supermoto (im Bild): Max Banholzer fährt alles.

Bild: Banholzer Racing (Archivfoto)

Ob Supercross, Motocross oder Supermoto (im Bild): Max Banholzer fährt alles.

Bild: Banholzer Racing (Archivfoto)

Max Banholzer ist zweifacher Vizeweltmeister im Supermoto. Seit diesem Jahr fährt er Motocross. Nun wagte er sich sogar in seinem ersten Supercross.
24.08.2021 | Stand: 11:30 Uhr

Weil die Inzidenzzahlen den Rennkalender durcheinanderwirbeln, ging Max Banholzer im ungewohnten Supercross an den Start – und gab dabei auch eine passable Figur ab.

Pandemie wirbelt Termine dureinander

Die erste Saison im Motocross (MX) verläuft für den Blonhofener alles andere als geradlinig – bis voriges Jahr war der er überaus erfolgreich im Supermoto unterwegs, unter anderem als zweifacher Junioren-Vizeweltmeister. Der Blonhofener hatte auf ein normales Jahr nach dem coronageprägten 2020 gehofft – doch auch heuer schmeißt die Pandemie alle Pläne um. Banholzer hat bislang erst ein Rennen in der deutschen MX-Meisterschaft fahren können, der Rest wurde verlegt oder fiel aus. Immerhin wurde er zehnter mit dem AMC Kempten beim Motocross of Clubs.

Duelle Mann gegen Mann

Angesichts der wenigen Rennen fuhr Banholzer deshalb Supercross – gleichsam die Hallenvariante von MX mit Mehrfachsprüngen und Waschbrett. Bei der „100 the Challenge“ im Freigelände von Stendal ging es um Duelle Mann gegen Mann: „Zwei Fahrer gegeneinander und 500 Meter volle Konzentration“, berichtet er. Doch Banholzer ging nach einem Trainingssturz gehandicapt an den Start. Dennoch biss er die Zähne zusammen und erreichte sogar das Achtelfinale auf dem für ihn fremden Terrain – „ich bin noch nie Supercross gefahren“. Zwar schied er dann aus, aber dennoch war er zufrieden: „Mein Ziel habe ich geschafft.“