Ringen

Maximilian Goßner koordiniert die südbayerischen Stützpunkte

Ringen_Einsle und Goßner © Stefan Günter

Nicht nur beim TSV Westendorf ein vertrautes Duo, jetzt auch gemeinsam beim BRV: Maximilian Goßner (links) und Matthias Einsle.

Bild: Stefan Günter

Nicht nur beim TSV Westendorf ein vertrautes Duo, jetzt auch gemeinsam beim BRV: Maximilian Goßner (links) und Matthias Einsle.

Bild: Stefan Günter

Der Trainer des TSV Westendorf übernimmt einen zusätzlichen Posten beim bayerischen Ringer-Verband. Welche Ideen der Ostallgäuer mitbringt.
25.04.2021 | Stand: 10:05 Uhr

Maximilian Goßner ist neuer Leistungssportkoordinator für die Landesstützpunkte des Bayerischen Ringer-Verbandes. Der 29-Jährige, der zusammen mit Matthias Einsle künftig die Oberliga-Ringer des TSV Westendorf trainiert, koordiniert die Stützpunkte in Anger, München-Ost, Regensburg und Westendorf. Der Cheftrainer des TSV Westendorf für den griechisch-römischen Stil und ist damit verlängerter Arm der beiden hauptamtlichen Landestrainer.

Verbandstrainer freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Maximilian Goßner

Sowohl Matthias Fornoff (Griechisch-Römisch) als auch Marcel Fornoff (Freistil) freuen sich auf die Zusammenarbeit mit Maximilian Goßner. Beide zeigen sich sehr dankbar über die personelle Entscheidung. Matthias Einsle spricht sogar von einer Win-Win-Situation für den TSV Westendorf und den BRV. „Max hat zu seiner aktiven Zeit sehr lange auf einem hohen Niveau gerungen. Er hat Kompetenz, Erfahrung und Führungsqualitäten.“ (Lesen Sie auch: Beim TSV Westendorf wird vor dem Bildschirm trainiert)

Einsle ist seit längerem Stützpunktleiter in Schwaben und zeitgleich wie Goßner zum Cheftrainer beim TSV Westendorf ernannt worden. Er verantwortet den Freistilbereich.

Goßner wird nun in regelmäßigen Abständen die südbayerischen Stützpunkte besuchen, sich auch mit den verantwortlichen Leitern stets austauschen und den hauptamtlichen Landestrainern davon berichten. „Mein Ziel ist: Alle Stützpunkte sollen künftig gut laufen und mit den besten Ringerinnen und Ringern besetzt sein.“ (Lesen Sie auch: Klaus Prestele über seinen Abschied aus Westendorf)

Enger Austausch zwischen den Ringer-Stützpunkten

Zudem hat es sich der 29-Jährige zur Aufgabe gemacht, dass sich alle Stützpunkte in seinem Zuständigkeitsbereich untereinander austauschen. Auch die organisation von dezentralen Lehrgängen stehe laut Goßner bereits auf seiner To-Do-Liste. „Ich schaue, welche Trainingspartner zusammenpassen und welches Leistungsniveau sie haben. Unsere Intention ist, immer mehr Sportler aus dem BRV in Richtung Bundeskader zu bringen.“

Trainerposten beim TSV Westendorf lässt sich mit der neuen Rolle gut vereinbaren

Goßner kann die beiden Tätigkeiten für den TSV Westendorf und den Bayerischen Ringer-Verband neben seinem Beruf als selbstständiger Osteopath problemlos ausüben. „Ich kann sogar vieles koppeln, wenn ich meine TSV-Ringer zu bayerischen oder deutschen Meisterschaften begleite“, sagt Goßner. Auch er spricht von einer Konstellation, die allen Beteiligten nur Vorteile biete. (Lesen Sie auch: Niklas Stechele glaubt weiter an seine Olympia-Chance)