Ringen TSV Westendorf

Der Leitwolf zieht alle mit

TSV Westendorf Michael Heiss

Siegarant: Michael Heiß geht im Grco für den TSV Westendorf auf die Matte.

Bild: TSV Westendorf

Siegarant: Michael Heiß geht im Grco für den TSV Westendorf auf die Matte.

Bild: TSV Westendorf

Am Samstag startet der TSV Westendorf in die neue Oberligasaison. Die Athleten im Griechisch-römischen Stil sind gewappnet. Zumal ein Sieggarant noch immer dabei ist.
02.09.2021 | Stand: 11:15 Uhr

Wenn am Samstag die neue Saison in der bayerischen Ringer-Oberliga startet, dann fiebern nicht nur die Freistiler im Team des TSV Westendorf dem Saisonstart entgegen. Auch die Spezialisten im Griechisch-römischen Stil stehen dem in nichts nach. Cheftrainer Maximilian Goßner hat in den vergangenen Wochen und Monaten auch seine Jungs optimal vorbereitet.

„Es lief recht gut“, sagt Goßner im Rückblick auf harte und intensive Trainingseinheiten. Nachdem es die Corona-Situation wieder zuließ, konnte auch wieder im Team gearbeitet werden. „Gott sei Dank hielten sich die verletzungsbedingten Probleme in Grenzen“, erzählt Goßner.

Philipp Reiner vom TSV Westendorf.
Philipp Reiner vom TSV Westendorf.
Bild: TSV Westendorf

Vor zwei Jahren standen bereits Philipp Reiner, Felix Kiyek, Michael Heiß und Michael Steiner im Oberliga-Kader. „Tizian Reggel hat sich nach seiner schweren Schulterverletzung wieder zurückgekämpft“, freut sich der Übungsleiter. Reggel soll im Limit bis 66 und 71 Kilo für den TSV auf die Matte gehen. Als neue Stammkraft dagegen wirkt Felix Jürgens in der Gewichtsklasse bis 86 Kilo mit.

Michael Steiner vom TSV Westendorf
Michael Steiner vom TSV Westendorf
Bild: TSV Westendorf

Michael Heiß wird weiterhin bis 75 Kilo seine Gegner in Schach halten. Im Halb- und Schwergewicht ist Felix Kiyek eine echte Stütze, während Michael Steiner in den leichten Gewichtsklassen (57/61 kg) antritt.

Tizian Reggel vom TSV Westendorf
Tizian Reggel vom TSV Westendorf
Bild: TSV Westendorf

„Michi Heiß und Tizian Reggel werden nur schwer zu schlagen sein“, ist Maximilian Goßner überzeugt. Selbst Steiner gehöre zu der Kategorie Ringer, die nur schwer zu bezwingen sein werden. „Das Gute ist, alle anderen Athleten sind konkurrenzfähig.“

Felix Kiyek vom TSV Westendorf
Felix Kiyek vom TSV Westendorf
Bild: TSV Westendorf

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Besonders Michael Heiß sticht bei den Griechisch-römisch-Spezialisten hervor. Für Goßner sei er der Leitwolf, da er ein erfahrener Athlet mit jahrelanger Bundesligaerfahrung ist. Dass der deutsche Vizemeister von 2019 ein Siegringer ist, zeigt schon die Bilanz seiner Auftritte vor zwei Jahren: Bei elf seiner Einsätze ging er in drei unterschiedlichen Gewichtsklassen auf die Matte, wobei er alle Duelle für sich entschieden hat. Acht technische Überlegenheitssiege stehen zwei Schultersiege gegenüber. Nur einmal musste er über die volle Distanz gehen. Seine Expertise wird auch sehr geschätzt. Als Co-Trainer von Goßner sei er auch eine optimale Unterstützung. „Er zieht alle mit“, hebt der Cheftrainer hervor.

Felix Jürgens vom TSV Westendorf
Felix Jürgens vom TSV Westendorf
Bild: TSV Westendorf

Auch mit Matthias Einsle, der den Freistilbereich verantwortet, klappt das Zusammenspiel. „Wir vertrauen uns gegenseitig“, hebt Goßner hervor. Was die Saison angeht, hofft Goßner in erster Linie, dass die Runde auch zu Ende gebracht wird. Sportlich gesehen erwartet er eine schwerere Saison als 2019, als die Oberliga in eine Süd- und Nord-Staffel aufgeteilt war. Denn nun ringen die besten Teams beider Gruppen gegeneinander. Dass der TSV keinen Durchmarsch machen wird wie 2019, ist sich Goßner bewusst. „Vielmehr ist wichtig, dass sich die Jungs weiterentwickeln sollen.“