Kaufbeuren

Minister Füracker will Hochschul-Campus in Kaufbeuren bauen

Das jetzige Lehrgebäude der Finanzhochschule liegt idyllisch am Stadtrand.

Das jetzige Lehrgebäude der Finanzhochschule liegt idyllisch am Stadtrand.

Bild: Harald Langer

Das jetzige Lehrgebäude der Finanzhochschule liegt idyllisch am Stadtrand.

Bild: Harald Langer

Das geeignete Grundstück für die Finanzhochschule muss Kaufbeuren aussuchen. Aus der Diskussion um das Parkstadion hält sich Füracker raus
08.06.2021 | Stand: 21:16 Uhr

Bayerns Finanzminister Alfred Füracker (CSU) bekräftigte am Dienstag, dass der Freistaat in Kaufbeuren möglichst rasch einen Campus für die Finanz-Hochschule bauen möchte. Ein geeignetes Grundstück dafür müsse die Stadt aussuchen, aus dieser Diskussion halte sich Füracker raus. Das berichteten Oberbürgermeister Stefan Bosse (CSU) und der Landtagsabgeordnete Bernhard Pohl (Freie Wähler) nach dem Gespräch mit dem Minister in München.

Mehrere Standort kommen nicht in Frage

Die Hochschule weiter auf verschiedene Standorte aufzuteilen, wie es der Heimatverein ins Gespräch gebracht hat, lehnte Füracker laut Bosse ab. Derzeit befindet sich das Lehrgebäude am Kaiserweiher, die Unterkünfte für die 300 Studierenden sind auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt. Es fehlen eine Mensa und eine Turnhalle. All dies soll nun an einem Ort vereint werden. Die Stadt hat dafür wie mehrfach berichtet das Parkstadion angeboten. Doch das löste einen Proteststurm bei den betroffenen Vereinen und anderen Nutzern des Fußball- und Leichtathletikstadions aus.

Pohl für Stadionneubau

Pohl möchte den Sportlern im Kaufbeurer Norden ein neues Stadion errichten, das unterstützt auch Gerhard Bucher jun. (CSU). Beide Politiker reichten zusammen einen entsprechenden Antrag bei der Stadt ein. Der Sportbeauftragte des Stadtrats, Pascal Lechler (SPD), hingegen plädiert dafür, ein anderes Grundstück für die Hochschule zu finden, etwa die früheren Kunstanstalten und das gegenüberliegende ehemalige Gasthaus am Bad sowie das benachbarte alte Eisstadion.

Weitere Informationen am Mittwoch

Welche Flächen in der Diskussion stehen und warum sie nicht in Frage kommen, wollen Bosse und die Fraktionsvorsitzenden von CSU, Christian Sobl, sowie Oliver Schill (Die Grünen) am Mittwoch erläutern.