Hilfsaktion

Nach Absage das Beste aus Lebender Krippe in Kaufbeuren gemacht

Zu den Empfängern der Weihnachtsspende, zu der die Kaufbeurer Initiative (KI) und der Förderverein Lebende Krippe nach der coronabedingten Absage der Veranstaltung aufgerufen haben, gehörte auch die Wärmestube. Das Bild zeigt: (von links) KI-Vorsitzenden Ernst Holy, Gabriele Boscariol, Leiterin der Wärmestube, Johann Marschall, Vorsitzender des SKM Kaufbeuren-Ostallgäu, und Günther Seydel, Vorsitzender des Fördervereins und Schatzmeister der KI.

Zu den Empfängern der Weihnachtsspende, zu der die Kaufbeurer Initiative (KI) und der Förderverein Lebende Krippe nach der coronabedingten Absage der Veranstaltung aufgerufen haben, gehörte auch die Wärmestube. Das Bild zeigt: (von links) KI-Vorsitzenden Ernst Holy, Gabriele Boscariol, Leiterin der Wärmestube, Johann Marschall, Vorsitzender des SKM Kaufbeuren-Ostallgäu, und Günther Seydel, Vorsitzender des Fördervereins und Schatzmeister der KI.

Bild: Kaufbeurer Initiative

Zu den Empfängern der Weihnachtsspende, zu der die Kaufbeurer Initiative (KI) und der Förderverein Lebende Krippe nach der coronabedingten Absage der Veranstaltung aufgerufen haben, gehörte auch die Wärmestube. Das Bild zeigt: (von links) KI-Vorsitzenden Ernst Holy, Gabriele Boscariol, Leiterin der Wärmestube, Johann Marschall, Vorsitzender des SKM Kaufbeuren-Ostallgäu, und Günther Seydel, Vorsitzender des Fördervereins und Schatzmeister der KI.

Bild: Kaufbeurer Initiative

Der Förderverein und die Kaufbeurer Initiative sammeln nach coronabedingtem Aus für eine Traditionsveranstaltung Spenden. Wer das Geld bekommt.
Zu den Empfängern der Weihnachtsspende, zu der die Kaufbeurer Initiative (KI) und der Förderverein Lebende Krippe nach der coronabedingten Absage der Veranstaltung aufgerufen haben, gehörte auch die Wärmestube. Das Bild zeigt: (von links) KI-Vorsitzenden Ernst Holy, Gabriele Boscariol, Leiterin der Wärmestube, Johann Marschall, Vorsitzender des SKM Kaufbeuren-Ostallgäu, und Günther Seydel, Vorsitzender des Fördervereins und Schatzmeister der KI.
Von Redaktion Kaufbeuren
08.02.2021 | Stand: 06:30 Uhr

Nach reiflicher Überlegung haben die Kaufbeurer Initiative (KI) und Förderverein die Lebende Krippe im vergangenen Jahr abgesagt (wir berichteten). Was einigen zunächst überzogen erschien, sei durch die Entwicklung der Corona-Pandemie „leider bestätigt“ worden, sind sich die Initiatoren der vorweihnachtlichen Veranstaltung einig: „Für uns alle war die erste Absage unserer schon zu einer Tradition gewordenen Lebenden Krippe nach 28 erfolgreichen Jahren sehr bedauerlich. Sie hat nicht nur uns Akteuren und unseren Musikgruppen sehr gefehlt, sondern auch allen treuen Besuchern und besonders unseren jüngsten Fans.“

Fast 80.000 Euro in 28 Jahren

In den vergangenen Jahrzehnten hat die Lebende Krippe Tausende Besuchern und Familien stimmungsvoll auf das Weihnachtsfest vorbereitet. Darüber hinaus wurden seit der Gründung aus Spenden und den Verkaufserlösen fast 80.000 Euro direkt und unbürokratisch an Bedürftige in und um Kaufbeuren weitergegeben. Das sollte trotz der Absage der Lebenden Krippe auch diesmal so sein. Deshalb riefen die KI und der Förderverein zu Spenden auf und sagten zu, den gesammelten Betrag um 20 Prozent aufzustocken. „Und der Erfolg war phänomenal“, freuen sich die Macher. 3.596 Euro von 31 Mitgliedern und von acht Nichtmitgliedern seien zusammengekommen. Eine Privatperson, die nicht namentlich genannt werden möchte, hat 1.000 Euro gespendet. Unternehmer Johann Högg senior steuerte insgesamt 1.500 Euro bei – für die Bedürftigen und auch, um das durch die Absage verursachte Defizit bei der Lebenden Krippe auszugleichen. Zusammen mit dem Zuschuss der veranstaltenden Vereine kamen schließlich 4350 Euro zusammen.

Spenden breit gestreut

Dieser Betrag sollte diesmal möglichst breit gestreut werden. So wurden die Kaufbeurer Wärmestube, die Armenspeisung des Crescentiaklosters, das Generationenhaus, die evangelische und die katholische Kirche in der Wertachstadt, das Gratislädle, die Katholisch-Evangelilsche Sozialstation, die Initiative „Urlaub ohne Koffer“ und Mittelsmann Dr. Peter Wachter dabei unterstützt, Bedürftigen zu helfen.

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