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Vor Gericht

Nachbarschaftsstreit in Kaufbeuren eskaliert

Ein Nachbarschaftsstreit in Kaufbeurern ist bis zu einer Todesdrohung hin eskaliert. Der Fall wurde jetzt am Kaufbeurer Amtsgericht verhandelt.

Ein Nachbarschaftsstreit in Kaufbeurern ist bis zu einer Todesdrohung hin eskaliert. Der Fall wurde jetzt am Kaufbeurer Amtsgericht verhandelt.

Bild: Mathias Wild

Ein Nachbarschaftsstreit in Kaufbeurern ist bis zu einer Todesdrohung hin eskaliert. Der Fall wurde jetzt am Kaufbeurer Amtsgericht verhandelt.

Bild: Mathias Wild

54-jähriger Kaufbeurer wegen Todesdrohung gegen seinen Kontrahenten angeklagt. Warum sich der Täter als das eigentliche Opfer sieht und wie das Urteil lautet.
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Von Barbara Bestle
01.07.2021 | Stand: 12:18 Uhr

Was im Februar als Diskussion über ein zufällig mitgehörtes Telefonat begann, endete jetzt in einem Strafprozess vor dem Amtsgericht Kaufbeuren. Ein 54-jähriger Mann aus Kaufbeuren hatte damals vor dem Garten eines Nachbarn (51) ein Handy-Gespräch geführt. Als ihn dieser wegen der angeblich unangemessenen Lautstärke und Wortwahl beredete, soll er ihm wiederholt gedroht haben, er werde ihn umbringen. Ob er dabei, wie von der Gegenseite behauptet, ein Küchenmesser in der Hand hielt, oder womöglich nur einen Pfannenwender aus Metall, ließ sich im Prozess nicht klären. Für den Richter kam es darauf letztlich auch nicht an: Für eine Verurteilung reiche schon alleine die Drohung mit einem Verbrechen.

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