Baugebiet in Pforzen

18 neue Gebäude in Pforzen: Gemeinderat billigt Pläne

Auf diesem Gelände soll in Pforzen gebaut werden. Die Pläne für ein Mischquartier befinden sich nach der jüngsten Gemeinderatssitzung in der nächsten Runde.

Auf diesem Gelände soll in Pforzen gebaut werden. Die Pläne für ein Mischquartier befinden sich nach der jüngsten Gemeinderatssitzung in der nächsten Runde.

Bild: Harald Langer

Auf diesem Gelände soll in Pforzen gebaut werden. Die Pläne für ein Mischquartier befinden sich nach der jüngsten Gemeinderatssitzung in der nächsten Runde.

Bild: Harald Langer

Die Bebauung des Wohn- und Geschäftsquartiers südlich der Kemptener Straße in Pforzen rückt näher. Die Pläne müssen jetzt erneut ausgelegt werden.
30.09.2021 | Stand: 18:29 Uhr

Erneut ging es im Pforzener Gemeinderat um das Wohn- und Geschäftsquartier südlich der Kemptener Straße. Früher gehörte das Gelände zu einer Gärtnerei. Jetzt soll sich an der B 16 Gewerbe ansiedeln, im straßenabgewandten Teil Richtung Wertach sollen sieben Einfamilienhäuser und vier Wohnblöcke entstehen. Bauherr ist das Unternehmen Acredo Bau aus Buchloe.

Straßenbauamt Kempten hat Einwände

Die Bauleitplanung war das beherrschende Thema. So musste vorrangig der neue Flächennutzungsplan „südlich der Kemptener Straße“ mit gleichnamigem Bebauungsplan behandelt werden. Das Projekt war bereits vor einem Jahr Thema im Gremium gewesen und nach entsprechender Billigung in die Planung gegangen

Das Projekt war bereits vor einem Jahr Thema im Gremium gewesen und nach entsprechender Billigung in die Planung gegangen. Da das Straßenbauamt Kempten allerdings eine Linksabbiegerspur für eine Straßenzuführung forderte, musste in Teilen neu geplant werden. Ausstehende Grundstückskäufe und ein erneutes Schallgutachten führten zudem zu Verzögerung.

Mehraufwand für die Kommunen nicht zu schaffen

Anschließend informierte Haag über eine weitere Neuerung der Bauleitplanung: Unter dem etwas sperrigen Begriff „nachhaltiges kommunales Flächenmanagement“ sind die Kommunen angehalten, standardisierte Bedarfsnachweise für neue Siedlungsflächen zu führen. Zwar müssten diese Nachweise nur die Außenbereiche behandeln, aber um einen Außenbereich zu bewerten, sei es unumgänglich, auch den Innenbereich zu beurteilen. Das heißt laut Experte: Gibt es keinen Bedarfsnachweis, wird keine Genehmigung für einen Bebauungsplan ausgestellt. Der Aufwand des Verfahrens sei für kleinere Kommunen nicht zu schaffen.

Aufgabe wird vielleicht an Büro ausgelagert

Im Gespräch mit der Allgäuer Zeitung betonte Bürgermeister Hofer, dass sich der Gemeinderat mit der Problematik erst beschäftigen müsse. Ob der Arbeitsaufwand von der Kommune gestemmt werden könne oder an ein Büro ausgelagert wird, steht ebenfalls noch aus. Er sehe eine Ausweichmöglichkeit, die das Amt für Ländliche Entwicklung mit dem sogenannten Vitalitycheck anbiete.

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