Personelle Veränderung

"Nicht immer im Einklang": Vorstand Andreas Fischer verlässt Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Seit März 2019 bildet Andreas Fischer gemeinsam mit Ute Sperling die Doppelspitze der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren.

Seit März 2019 bildet Andreas Fischer gemeinsam mit Ute Sperling die Doppelspitze der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren.

Bild: Mathias Wild

Seit März 2019 bildet Andreas Fischer gemeinsam mit Ute Sperling die Doppelspitze der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren.

Bild: Mathias Wild

Nach nur anderthalb Jahren zieht es den Klinikvorstand wieder in seine Heimat Oberfranken. Wer wird seine Aufgaben übernehmen?
17.10.2020 | Stand: 10:23 Uhr

Den Vorstand der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren Andreas Fischer zieht es zurück in seine Heimat. Der gebürtige Oberfranke wird das Unternehmen bereits zum 1. November 2020 verlassen. Das teilte die Verwaltungsratsvorsitzende, Landrätin Maria Rita Zinnecker, am Freitag mit.

Beruf und Privates nicht im Einklang

Berufliche und private Entwicklungen liefen „nicht immer im Einklang“, daher wolle Fischer sich neu orientieren. „Ich danke den Verantwortlichen des Klinikums für die Bereitschaft meine Entscheidung zu akzeptieren“, sagt der 46-Jährige, der erst im März 2019 nach Kaufbeuren gezogen ist und seitdem gemeinsam mit Ute Sperling die Doppelspitze des Kommunalunternehmens bildete.

Während Sperling sich vor allem um Finanzen, wirtschaftliches Controlling und Investitionsplanung kümmerte, war ihr Kollege für Personalbereich, Krankenpflegeschulen und Öffentlichkeitsarbeit zuständig. Er sei dankbar, dass er an der Entwicklung der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren mitwirken durfte und „die Wege in eine gute unternehmerische Zukunft mitgestalten konnte“, sagt der scheidende Vorstand über seine Zeit im Ostallgäu.

Abschied von Fischer: Einvernehmliche Trennung

Laut Zinnecker trenne man sich „im besten gegenseitigen Einvernehmen“. Ab 1. November wird Ute Sperling nun Fischers Aufgaben übernehmen und die Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren wieder alleine führen. Ob und wann Fischers Stelle nachbesetzt wird, war bis Redaktionsschluss weder von den Kliniken noch vom Büro der Landrätin zu erfahren.