Ringen

Niklas Stechele geht in Frankreich auf die Matte

Der Westendorfer Ringer Niklas Stechele tritt beim „Henri Deglane Grand Prix“ in Frankreich an.

Der Westendorfer Ringer Niklas Stechele tritt beim „Henri Deglane Grand Prix“ in Frankreich an.

Bild: Harald Langer (Archivfoto)

Der Westendorfer Ringer Niklas Stechele tritt beim „Henri Deglane Grand Prix“ in Frankreich an.

Bild: Harald Langer (Archivfoto)

Für den 20-Jährigen aus Westendorf steht ein Wettbewerb in Nizza auf dem Programm. Knapp 300 Athleten aus 23 Nationen nehmen am Grand Prix teil.
16.01.2021 | Stand: 06:45 Uhr

Große Aufgabe für Niklas Stechele beim Großen Preis von Frankreich: Der 20-jährige Kaderathlet des Deutschen Ringer-Bundes geht am Wochenende in Nizza auf die Matte. Beim „Henri Deglane Grand Prix“ steht ihm sein nächster Auftritt im Männerbereich bevor. Der Westendorfer startet im Limit bis 57 Kilogramm und erwartet in seiner Gewichtsklasse eine starke Konkurrenz. Knapp 300 Athleten aus 23 Nationen nehmen am Grand Prix teil.

Stechele fühlt sich gut vorbereitet. Bereits Anfang Januar ging es zusammen mit der Nationalmannschaft nach Herzogenhorn in den Schwarzwald. „Wir haben hier nochmals gut trainiert“, sagt der Ostallgäuer. Obwohl die Einheiten anstrengend und kräftezehrend waren, blickt er optimistisch auf das erste internationale Turnier im neuen Jahr.

Hochkarätige Konkurrenz aus den USA und Kuba

Noch Mitte Dezember stand der amtierende Deutsche Meister beim World-Cup in Belgrad auf der Matte, wo er vorzeitig die Segel streichen musste, letztlich aber auf dem respektablen zehnten Platz landete. „So viel schwächer ist der Große Preis von Frankreich nicht“, sagt Stechele und verweist besonders in seiner Gewichtsklasse auf die starke Konkurrenz wie den US-Amerikaner Thomas Gilman, Reineri Ortega aus Kuba sowie Giorgi Edisherashvili aus Azerbaidschan. Dieses Trio dürfte bei der Medaillenvergabe ein gewaltiges Wörtchen mitsprechen.

Herausforderung für Niklas Stechele in Nizza

Für Stechele ist der Große Preis eine Herausforderung. Ein gutes Ergebnis wolle er erzielen. Von Nervosität ist aber nichts zu spüren. Bundestrainer Jürgen Scheibe nimmt ihm den Druck weg. „Ich kann wie schon in Serbien befreit ringen“, meint Stechele.

Anhänger des TSV Westendorf drücken die Daumen

Auch in Westendorf sind wieder zahlreiche Daumen gedrückt, wenn Stechele im rund 750 Kilometer entfernten Nizza auf die Matte geht. „Niki ist trotz seines jungen Alters bereits ein erfahrener Ringer. Er weiß, was er tut. Er kennt seine Gegner, bereitet sich optimal vor. Ich wünsche ihm dabei viel Glück“, sagte Freistil-Cheftrainer Matthias Einsle. „Ich hoffe, dass er einen bleibenden Eindruck beim Bundestrainer hinterlässt.“ Seiner Ansicht nach wird Stechele international seinen Weg gehen, denn er sei talentiert und sehr ehrgeizig.