Positive Bilanz im Gemeinderat

Osterzeller Gemeindehaus macht Freude

Gut angenommen wird das neue Gemeindehaus in Osterzell. Das Bild zeigt den Bürgersaal im ersten Stock.

Gut angenommen wird das neue Gemeindehaus in Osterzell. Das Bild zeigt den Bürgersaal im ersten Stock.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Gut angenommen wird das neue Gemeindehaus in Osterzell. Das Bild zeigt den Bürgersaal im ersten Stock.

Bild: Mathias Wild (Archiv)

Die Baukosten für das neue Gemeindehaus in Osterzell bleiben im geplanten Rahmen von 1,2 Millionen Euro. Wer das Gebäude bereits für welche Aktivitäten nutzt.
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Von Dieter Marth
19.07.2021 | Stand: 05:00 Uhr

Nicht ohne Stolz stellte Bürgermeister Bernhard Bucka bei der jüngsten Sitzung des Rates das neue Gemeindehaus in Osterzell vor. Der Kostenplan mit einem maximalen Budget von 1,2 Millionen sei eingehalten worden. Zudem könne die Kommune noch mit erheblichen Zuschüssen des Landkreises und des Freistaats rechnen. In dem neuen Gebäude in der Ortsmitte hätten schon diverse Veranstaltungen stattgefunden, unter anderem das Gemeindefrühstück und der Seniorennachmittag. Ein Fahrstuhl ermöglicht auch bei körperlicher Einschränkung den Zugang zum Bürgersaal im ersten Stock. Zwei Paare haben sich dort bereits trauen lassen, und der Musikverein hat im Gemeindehaus seine Planungen für das Bezirksmusikfest 2022 fortgesetzt, das in Osterzell stattfinden wird.

Osterzeller Gemeinderäte müssen als Helfer bei der Bundestagswahl einspringen

Nur zwei Bürger hätten sich nach einem entsprechenden Aufruf als Wahlhelfer bei der Bundestagswahl im September gemeldet, berichtete der Bürgermeister. So muss die Kommune auf die Gemeinderäte zurückgreifen. Bei der Urnenwahl in Osterzell übernimmt Bucka selbst die Rolle als Wahlvorstehers, Ludwig Lang ist sein Stellvertreter. Bei der Briefwahl fungiert Erwin Merk als Wahlvorsteher. Sein Stellvertreter ist Martin Mall. Erfreut zeigte sich Bürgermeister Bucka über die Abrechnung der interkommunalen Zusammenarbeit im Feuerwehrwesen. Diese schone die Finanzen der Gemeinde spürbar. Osterzell muss sich nach dem Verteilungsschlüssel mit 6,3 Prozent an den Kosten beteiligen. Somit seien für den ersten Abrechnungszeitraum 9169,25 Euro für Investitionen wie Atemschutzmasken und die Wartung von Schläuchen und anderem Gerät fällig gewesen.

Bürger sollen über künftige Begrüßungsschilder an den Ortseingängen entscheiden

Nicht zuletzt wegen der heftigen Unwetter der vergangenen Wochen komme der Straßenentwässerung im Baugebiet „Stocken Süd“ eine wichtige Bedeutung zu, waren sich die Gemeinderäte einig. Entsprechend beschloss das Gremium eine Neugestaltung der Asphaltierung am dortigen Fußweg, damit der Niederschlag auf die Staatsstraße geleitet wird und nicht in die Vorgärten der Anlieger. Eine weitere Bürgerbeteiligung ist für die Auswahl der neuen Begrüßungsschilder an den Ortseingängen geplant. Bisher liegen vier Entwürfe vor. Davon erhält jeder Haushalt Ausdrucke, um sich dann für eine Variante aussprechen zu können. Der Gemeinderat hofft auf rege Teilnahme.