Fußball SV Pforzen

Pforzen vor Mammutaufgabe - Duell beim Spitzenreiter

Jubeln können sie: Die Spieler des SV Pforzen stellen die stärkste Offensive in der Kreisklasse 3 – kassieren aber auch viele Tore.

Jubeln können sie: Die Spieler des SV Pforzen stellen die stärkste Offensive in der Kreisklasse 3 – kassieren aber auch viele Tore.

Bild: Mathias Wild

Jubeln können sie: Die Spieler des SV Pforzen stellen die stärkste Offensive in der Kreisklasse 3 – kassieren aber auch viele Tore.

Bild: Mathias Wild

Der SV Pforzen muss im Aufstiegskampf gewinnen – ausgerechnet beim Tabellenführer Seeg. Dabei glänzt beim SVP die Offensive, doch die Defensive ist noch nicht sattelfest.
28.04.2022 | Stand: 16:30 Uhr

Ob der SV Pforzen seine ohnehin schon erfolgreiche Saison nochmals krönt? Am Freitag jedenfalls steht auswärts beim TSV Seeg-Hopferau-Eisenberg (19 Uhr) ein vermutlich vorentscheidendes Spiel an. Beim klaren Tabellenführer der Kreisklasse 3 müssen für den SVP Punkte her, sonst ist der Relegationszug wohl abgefahren.

Unglückliche Niederlage am Auerberg

Für Pforzen ist es das zweite Spiel binnen 48 Stunden. Am Mittwochabend spielte eine personell dezimierte Pforzener Mannschaft schon beim TSV Stötten am Auerberg – und unterlag etwas unglücklich mit 2:3. Pforzens Dominik Brugger glich nach früher Hausherren-Führung in der 28. Minute aus, die Auerbergler aber erwischten den besseren Start in die zweite Halbzeit und schossen zwei Tore. Der 2:3-Anschlusstreffer Pforzens (Kreit/84.) reichte nicht für Zählbares. Allzu verbissen wollen die Pforzener nun auch nicht ins Duell mit dem Tabellenführer gehen – der zweite Platz sei nicht das ultimative Ziel. Vielmehr, so sagt es Abteilungsleiter Christian Geiger, soll in Pforzen „schöner und attraktiver“ Fußball gespielt werden. Das ist, so viel dürfte unstrittig sein, dem SV Pforzen gelungen.

Angriff derzeit die beste Lösung

Mit 57 Treffern stellen die Pforzener aktuell die stärkste Offensive der Liga. Mit 39 Gegentoren hat man allerdings auch mehr hinten zugelassen, als der Tabellenletzte aus Wald. „Uns war klar, dass sich unser Spielstil auf Dauer durchsetzen wird“, sagt Geiger. Was nun noch genau möglich ist in den fünf verbleibenden Spielen, wird in erster Linie auch vom aktuell Zweiten Buching/Trauchgau abhängen. „Sie haben kein einfaches Restprogramm“, weiß Geiger. Der TSV muss unter anderem auch noch nach Seeg, spielt aber auch in Görisried, wo um den Klassenerhalt gekämpft wird und in Stötten (5.). „Im Fußball ist immer alles möglich und wir werden alles tun, um noch anzugreifen“, sagt Geiger.

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