Tierischer Einsatz in Hirschzell

Polizei versucht verletzten Marder in Kaufbeuren zu fangen - Tier stellt sich "freiwillig"

Ein verletzter Marder hat in Kaufbeuren Polizei und Anwohner überrascht.

Ein verletzter Marder hat in Kaufbeuren Polizei und Anwohner überrascht.

Bild: Holger Hollemann, dpa (Symbolbild)

Ein verletzter Marder hat in Kaufbeuren Polizei und Anwohner überrascht.

Bild: Holger Hollemann, dpa (Symbolbild)

Ein verletzter Marder hat in Kaufbeuren Polizei und Anwohner beschäftigt. Als sie überlegten, wie sie das Tier fangen sollten, stellte sich der Marder selbst.
19.11.2020 | Stand: 15:06 Uhr

Ein verletzter Marder hat am Mittwoch die Polizei beschäftigt. Das Tier hielt sich laut Polizei im Stadtteil Hirschzell auf. Als die Beamten eintrafen, fanden sie den Marder unter einem Busch in einem Vorgarten. Anwohner hatten bereits eine Lebendfalle organisiert und aufgestellt.

Während die Polizisten gemeinsam mit den Anwohnern überlegten, wie man den Marder aus dem Busch holen könnte, lief das Tier plötzlich auf geradem Weg in die Lebendfalle.

Tierärztin kümmert sich um Marder

Anschließend kümmerte sich eine Tierärztin um den Marder. Nach einer ersten Einschätzung der Expertin, handelt es sich bei dem Tier um ein Weibchen, das wohl von einem Auto angefahren wurde. Außerdem hat der Marder ein Schädel-Hirn-Trauma und wird derzeit medizinisch weiter behandelt.