Kaufbeuren/Ostallgäu

Premiere im Allgäu für Die Linke

Neuheit Genossen wollen regionale Politik mitgestalten. Partei tritt 2020 zum ersten Mal in der Region zur Kommunalwahl an
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Von az
19.12.2019 | Stand: 16:20 Uhr

Die Partei Die Linke hat ihr erstes Ziel erreicht. Sie wird bei den Kommunalwahlen im nächsten Jahr nach eigenen Angaben im gesamten Allgäu mit eigenen Kandidatenlisten antreten. Für alle vier Landkreise (Lindau, Oberallgäu, Unterallgäu, Ostallgäu) und die drei kreisfreien Städte (Kempten, Memmingen, Kaufbeuren) gehen insgesamt 62 Kandidaten an den Start. „Wir freuen uns riesig, dass die Linke erstmals seit ihrem Bestehen im Allgäu an Kommunalwahlen teilnehmen wird“, sagt Peter Höflinger, der Allgäuer Co-Kreischef.

Auf den parteioffenen Listen werden viele parteilose Mitglieder aufgeboten. Aber auch Mitglieder anderer kleiner Parteien, wie der Piraten, finden sich dort. „Alle sind sehr motiviert, in einem engagierten Wahlkampf die kommunalpolitischen Ziele unserer Partei deutlich zu machen“, sagte Ramona Goldhofer, die Co-Vorsitzende des Kreisverbandes.

Als nächstes Ziel geben die Genossen aus, dass vom kommenden Mai 2020 an in möglichst vielen kommunalen Gremien auch linke Mandatsträger die regionale Politik mitgestalten können. „Nach dem Erreichen des Bundestagsmandats von Susanne Ferschl in Kaufbeuren ist dies ein weiterer riesiger Entwicklungsschritt hin zu mehr sozialer, gerechter und ökologischer Politik im Allgäu“, so Peter Höflinger.

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