Lockdown im November

Schüler müssen in Kaufbeuren und dem Ostallgäu nach den Ferien nicht zwingend 1,5 Meter Abstand halten

Die Maske bleibt - aber die Schüler müssen im Ostallgäu und Kaufbeuren nach den Herbstferien nicht unbedingt den Abstand von 1,5 Metern im Unterricht einhalten.

Die Maske bleibt - aber die Schüler müssen im Ostallgäu und Kaufbeuren nach den Herbstferien nicht unbedingt den Abstand von 1,5 Metern im Unterricht einhalten.

Bild: Gregor Fischer, dpa (Symbolbild)

Die Maske bleibt - aber die Schüler müssen im Ostallgäu und Kaufbeuren nach den Herbstferien nicht unbedingt den Abstand von 1,5 Metern im Unterricht einhalten.

Bild: Gregor Fischer, dpa (Symbolbild)

Ostallgäuer und Kaufbeurer Schüler können nach den Ferien wieder im Klassenzimmer unterrichtet werden. Und die Maskenpflicht?
04.11.2020 | Stand: 16:56 Uhr

An den Ostallgäuer und Kaufbeurer Schulen können Kinder nach den Ferien auf jeden Fall im Klassenzimmer unterrichtet werden. Das Landratsamt hat den Schulen mitgeteilt, dass nach den Herbstferien der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Schülerinnen und Schülern in Unterrichtsräumen nicht mehr zwingend eingehalten werden muss. Ziel sei es aber, wo immer machbar, die Abstandsempfehlung umzusetzen. Das ermöglicht den Schulen, ab 9. November wieder komplett im Präsenzmodus zu unterrichten.

„Wir können diesen Schritt wagen, weil die Zahl der Neuinfektionen an unseren Schulen zuletzt nicht weiter angestiegen ist“, sagt Landrätin Maria Rita Zinnecker. Damit räume man der Entlastung der Familien Vorrang ein vor dem Risiko möglicher Infektionen. Die Landrätin appelliert gleichzeitig an die Eigenverantwortung: „Wenn sich alle an die übrigen Schutzmaßnahmen halten, bin ich sicher, dass das funktioniert.“ Ob und wie die Empfehlung zum Mindestabstand umgesetzt wird, obliegt laut Landratsamt der jeweiligen Schulleitung.

Maskenpflicht gilt an den Ostallgäuer und Kaufbeurer Schulen weiterhin

Nach wie vor gilt für die Schulen im Stadtgebiet eine Maskenpflicht auf dem gesamten Schulgelände – auch für Grundschülerinnen und Grundschüler. Eine Ausnahme von der Maskenpflicht ist laut Mitteilung der Regierung von Schwaben bei den derzeit in Schwaben vorliegenden Inzidenzwerten fachlich-medizinisch und infektionsschutzrechtlich nicht vertretbar. Die Stadt Kaufbeuren weist aktuell einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von rund 232 Infektionen pro 100.000 Einwohner auf.

„Vergangene Woche wurde die Maskenpflicht für Schülerinnen und Schüler in Kaufbeuren heiß diskutiert. Diese Maßnahme ist unumgänglich. Dank der Masken können wir die Abstandsregelungen an Schulen lockern“, so Bosse.

Der Landkreis weist aktuell am Mittwoch einen Sieben-Tage-Inzidenzwert von rund 187 Infektionen pro 100 000 Einwohnern auf. Am Samstag hatte die Zahl an Neuinfektionen pro Tag mit 88 positiven Tests einen Höchstwert erreicht. „Unser oberstes Ziel ist es, den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Masken helfen dabei – insbesondere wenn der Mindestabstand teilweise unterschritten wird“, erläutert Zinnecker.

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