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Explosion

Schock nach Katastrophe in Leverkusener Chemiepark sitzt auch in Kaufbeuren tief

Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr stehen unweit einer Zufahrt zum Chempark über dem eine dunkle Rauchwolke aufsteigt. Nach einer Explosion seien Feuerwehr, Rettungskräfte und Polizei aktuell im Großeinsatz, erklärte die Polizei. Wegen der Schadenslage ist die viel befahrende Autobahn A1 bei Leverkusen gesperrt worden. +++ dpa-Bildfunk +++

Hunderte Einsatzkräfte waren in Leverkusen nach der verheerenden Explosion am Dienstag im Einsatz. Auch bei Polymaterials in unmittelbarer Nähe des Unglücksorts stehen Entwicklung und Produktion vorübergehend still.

Bild: Oliver Berg/dpa

Hunderte Einsatzkräfte waren in Leverkusen nach der verheerenden Explosion am Dienstag im Einsatz. Auch bei Polymaterials in unmittelbarer Nähe des Unglücksorts stehen Entwicklung und Produktion vorübergehend still.

Bild: Oliver Berg/dpa

Vom Unglück im Leverkusener Chemiepark ist auch das Unternehmen Polymaterials in Kaufbeuren betroffen. Wie die Mitarbeiter die Explosion erlebten.
28.07.2021 | Stand: 14:13 Uhr

Nach der verheerenden Explosion im Leverkusener Chemiepark sitzt der Schock auch in Kaufbeuren tief. Das Unglück mit zwei Toten, 31 teils Schwerverletzten sowie noch immer mehreren Vermissten haben die Mitarbeiter des Unternehmens Polymaterials unmittelbar miterlebt. Bei Polymaterials wurde niemand verletzt, trotzdem herrscht tiefe Betroffenheit. „Der Schreck war gewaltig“, sagt Mitinhaber Dr. Jürgen Stebani. „Das ist alles nichts gegen das Leid der Opfer und deren Familien.“ Polymaterials mit Stammsitz im Kaufbeurer Innovapark entwickelt und produziert Kunststoffe für Spezialanwendungen. Im Leverkusener Chemiepark betreibt das Unternehmen ein sogenanntes Synthese-Technikum, in dem unter anderem Mustermengen gefertigt werden.

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