Ringen TSV Westendorf

Schwergewichte im Doppelpack - zwei Neuzugänge beim TSV Westendorf

Weiterer Mann für die 96 und 130 Kilo im Schwergewicht: der mehrfache polnische Meister Lukasz Dublinowski (rechts).

Weiterer Mann für die 96 und 130 Kilo im Schwergewicht: der mehrfache polnische Meister Lukasz Dublinowski (rechts).

Bild: Ringsport-Magazin

Weiterer Mann für die 96 und 130 Kilo im Schwergewicht: der mehrfache polnische Meister Lukasz Dublinowski (rechts).

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Der TSV Westendorf hat sich mit zwei Ringern für die nächste Saison verstärkt. Ein Italiener und ein Pole besetzten abwechselnd die vakante Stelle in den schwersten Freistil-Gewichtsklassen.
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Von Stefan Günter
05.08.2022 | Stand: 14:00 Uhr

Für die Mission „Aufstieg in die Zweite Bundesliga“ hat sich der TSV Westendorf nach Verstärkung umgeschaut. Die Ostallgäuer sind fündig geworden. Mit dem Italiener Simone Iannattoni und Lukasz Dublinowski aus Polen stehen in der kommenden Oberliga-Saison zwei Schwergewichtler im Freistil zur Verfügung.

Silbermedaillengewinner aus Rom

Gerade in diesem Bereich klafft seit Jahren eine Lücke beim TSV. Mit Felix Kiyek gibt es ein Eigengewächs für den Griechisch-römischen Stil. „Um damit nicht jeden Kampf bis 96 und 130 Kilo im Freistil leer laufen zu lassen, was automatisch vier Punkte für den Gegner bedeuten, mussten wir reagieren“, erklärt Freistil-Cheftrainer Matthias Einsle.

TSV Westendorf Neuzugang Simone Iannattoni TSV Westendorf Neuzugang Simone Iannattoni
TSV Westendorf Neuzugang Simone Iannattoni TSV Westendorf Neuzugang Simone Iannattoni

Iannattoni feiert für die Westendorfer seine Premiere in Deutschland. Der 24-jährige Polizist aus Rom gehört der italienischen Nationalmannschaft an. Seinen größten Erfolg feierte er 2017 mit einer EM-Silbermedaille.

Zum Karriereende eine Herausforderung

Mit Lukasz Dublinowski steht ein weiterer Freistil-Schwergewichtler zur Verfügung. Der Pole mit deutschem Pass ist kein unbeschriebenes Blatt. So rang er bereits für den SV Luftfahrt Berlin, Rotation Greiz oder den AV Markneukirchen. Der mehrfache polnische Meister sucht zum Schluss seiner aktiven Laufbahn nochmals eine sportliche Herausforderung.

Doppelte Besetzung für jeden Fall

Von daher kommt ihm das Engagement beim TSV gerade recht. Dublinowski stammt aus einer Ringerfamilie: Seine Brüder Patryk und Radoslaw sind ebenfalls Ringer. „Um für die kommende Saison eine gewisse Sicherheit zu haben, wollten wir zwei ausländische Legionäre verpflichten. Denn nichts ist schlimmer, wenn wir aufgrund von Verletzungen oder möglicher Coronamaßnahmen, ohne einen Ringer im Schwergewicht dastehen“, begründet Einsle das doppelte Engagement und betont: „Einer von beiden wird immer auf der Matte stehen.“ Man sei somit für die Freistil-Gewichtsklassen 96 und 130 Kilo gut aufgestellt.

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