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Blick in die Chronik

Seit mindestens 1794 spielt die Musik in Osterzell

Diese Bild aus der Zeit um 1900 zeigt die damalige Osterzeller Blasmusik.

Diese Bild aus der Zeit um 1900 zeigt die damalige Osterzeller Blasmusik.

Bild: Archiv Musikkapelle Osterzell

Diese Bild aus der Zeit um 1900 zeigt die damalige Osterzeller Blasmusik.

Bild: Archiv Musikkapelle Osterzell

Die Osterzeller Kapelle, die am Wochenende das Bezirksmusikfest ausrichtet, kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Auch Mönche spielten dabei eine Rolle.
22.06.2022 | Stand: 11:30 Uhr

Auf eine Jahrhunderte lange Musiktradition kann die Osterzeller Kapelle zurückblicken, die am Wochenende das Musikfest im Bezirk Kaufbeuren des Allgäu-Schwäbischen Musikbundes (ASM) ausrichtet. Anlässlich dieses Großereignisses hat der Verein die Geschichte der Blasmusik am Ort in einer Festschrift ausführlich dargestellt. 1699 übernahmen die Augustiner-Chorherren des Klosters Rottenbuch die Herrschaft in Osterzell und Umgebung. Dies sorgte für einen Aufschwung des Musiklebens in der Region. Denn die „Administratoren“, die Mönche, die die Verwaltung des Klosterbesitzes vor Ort regelten, waren oft kultur- und insbesondere musikbegeisterte Menschen. Der älteste schriftlich überlieferte Hinweis auf Musikanten in Osterzell ist eine Kirchenrechnung aus dem Jahr 1794, in der unter der Position „Gemeines und sonderbare Ausgaben“ ein Betrag von einem Gulden 36 Kreuzer „für die das Jahr hindurch beyhelfenden Musikanten“ ausgewiesen ist.

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