Rückkehr aus Berlin

Skulpturen-Modell von Hanne Wondrak wieder in Neugablonz

Als Dauerleihgabe überreichte Eva Maria Simon (links) das Skulpturen-Modell ihrer Mutter Hanne Wondrak an Ute Hultsch, die Leiterin des Isergebirgs-Museums in Neugablonz (rechts).

Als Dauerleihgabe überreichte Eva Maria Simon (links) das Skulpturen-Modell ihrer Mutter Hanne Wondrak an Ute Hultsch, die Leiterin des Isergebirgs-Museums in Neugablonz (rechts).

Bild: Harald Langer

Als Dauerleihgabe überreichte Eva Maria Simon (links) das Skulpturen-Modell ihrer Mutter Hanne Wondrak an Ute Hultsch, die Leiterin des Isergebirgs-Museums in Neugablonz (rechts).

Bild: Harald Langer

Vorlage für Neugablonzer Vertriebenendenkmal war viele Jahre im Deutschen Historischen Museum. Nun kommt sie ins Isergebirgs-Museums. Was dort damit geschieht.
04.10.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Etliche Jahre lang war es im Deutschen Historischen Museum in Berlin ausgestellt, ein Gipsmodell, das die Gablonzer Künstlerin Hanne Wondrak (1909 bis 1992) geschaffen hat. Es bildete die Grundlage für das Vertriebenen-Denkmal, das in Bronze gegossen 1963 an der Ecke Sudetenstraße/Neue Zeile in Neugablonz aufgestellt wurde. Da die Dauerausstellung des Berliner Museums umgestaltet wird, kehrte das Modell nun per Spedition an seinen Ursprungsort zurück, wo es Eva Maria Simon, die Tochter von Hanne Wondrak, in Empfang nahm. Sie stellte es sogleich dem Isergebirgs-Museum in Neugablonz als Dauerleihgabe zur Verfügung.

"Planungen noch in einem frühen Stadium"

Zunächst komme das Modell ins Depot des Hauses, berichtet dessen Leiterin Ute Hultsch. Doch beim weiteren Um- und Ausbau des Abschnittes der Dauerausstellung, der die Gründung und Entwicklung von Neugablonz darstellt, soll das Wondrak-Modell auf jeden Fall als Exponat verwendet werden. „Die Planungen sind da allerdings noch in einem ganz frühen Stadium“, erklärt die Museumsleiterin.