Kommentar

Stachus-Sanierung: Was lange währt, wird endlich gut

Der Stachus wird saniert und angebaut. Geplant sind 17 Wohnungen und ein Büro im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes.

Der Stachus wird saniert und angebaut. Geplant sind 17 Wohnungen und ein Büro im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes.

Bild: Harald Langer

Der Stachus wird saniert und angebaut. Geplant sind 17 Wohnungen und ein Büro im Erdgeschoss des denkmalgeschützten Gebäudes.

Bild: Harald Langer

Die Sanierung des denkmalgeschützten Stachus' in Kaufbeuren ist ein Glücksfall, findet AZ-Redakteurin Renate Meier
17.09.2021 | Stand: 18:00 Uhr

Dass der Stachus wirklich noch einmal einen Prinzen findet, der ihn wachküsst, haben bestimmt nicht mehr viele Kaufbeurer geglaubt. Zu heruntergekommen sieht das Gebäude in der Gutenbergstraße seit Langem aus. Doch das jahrhundertealte Gemäuer bewies ebenso Standfestigkeit wie die Denkmalschützer. Sie gaben nicht nach und verhinderten einen Abbruch.

Das Warten hat sich gelohnt. Xaver Drexler macht nun ernst. Die Erfahrung, derart maroden Gebäuden wieder Leben einzuhauchen, scheint er zu haben. Das ist ein Glücksfall. Er weiß nämlich, worauf er sich einlässt. Sein Konzept hört sich schlüssig an. Und bei dem heutzutage überhitzten Immobilienmarkt dürfte er keine Probleme haben, Mieter für die Wohnungen zu finden.

Im Prinzip also eine Win-Win-Situation für Investor und Stadt. Sie darf sich darüber freuen, dass die Gutenbergstraße als Hauptzufahrtsachse zur Altstadt einen neuen Glanzpunkt erhält.