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Verschwundendes Dorf

Heimatgeschichte: Wo im heutigen Kaufbeuren lag einst Tabratshofen?

Schropp-Chronik Kaufbeuren

Vom im 14. Jahrhundert verlassenen Dorf Tabratshofen nördlich von Kaufbeuren war Jahrhunderte lang noch die Kirche St. Michael im Feld erhalten. Sie wurde 1805 abgerissen. Vier Jahrzehnte später malte sie der Wertachtstädter Bilderchronist Andreas Schropp aus dem Gedächtnis.

Bild: Schwangart (Repro)

Vom im 14. Jahrhundert verlassenen Dorf Tabratshofen nördlich von Kaufbeuren war Jahrhunderte lang noch die Kirche St. Michael im Feld erhalten. Sie wurde 1805 abgerissen. Vier Jahrzehnte später malte sie der Wertachtstädter Bilderchronist Andreas Schropp aus dem Gedächtnis.

Bild: Schwangart (Repro)

Vom Dorf Tabratshofen war zu Zeiten des Kaufbeurer Bilderchronisten Andreas Schropp zumindest noch die Kirche übrig. Warum heute nichts mehr zu erkennen ist.
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Von Helmut Lausser
15.11.2021 | Stand: 05:30 Uhr

Das Dorf Tabratshofen wird um das Jahr 1130 erstmals urkundlich erwähnt. Doch bereits Ende des 14. Jahrhunderts wurde die Siedlung, die sich etwa einen halben Kilometer nördlich der Kaufbeurer Kernstadt befand, verlassen und sie verschwand. Zu Zeiten des Wertachstädter Bilderchronisten Andreas Schropp zeugte zumindest noch die Kirche St. Michael im Feld von dem Ort. Denn auf einem 1846 entstandenen Aquarell von Schropp ist das Gotteshaus verewigt.

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