VWEW-Stadtlauf

Stadtlauf Kaufbeuren: Neuer Termin steht fest

Auch der Kinderlauf kam bei der ersten Auflage des VWEW–Stadtlaufs gut an. Begeistert war auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (links), die die jungen Läufer kräftig anfeuerte.

Auch der Kinderlauf kam bei der ersten Auflage des VWEW–Stadtlaufs gut an. Begeistert war auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (links), die die jungen Läufer kräftig anfeuerte.

Bild: Archiv-Foto: Harald Langer

Auch der Kinderlauf kam bei der ersten Auflage des VWEW–Stadtlaufs gut an. Begeistert war auch Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (links), die die jungen Läufer kräftig anfeuerte.

Bild: Archiv-Foto: Harald Langer

Die Corona-Pandemie verhindert, dass der Lauf im September stattfindet. Inzwischen haben die Organisatoren ein neues Datum im Jahr 2021 festgelegt.
02.07.2020 | Stand: 13:15 Uhr

Groß war die Vorfreude der Initiatoren auf die zweite Auflage des Kaufbeurer Stadtlaufs, die am 19. September über die Bühne hätten gehen sollen. Nun ist die Vorfreude einer ebenso großen Enttäuschung gewichen. „Wir haben im vergangenen Jahr mit dem ersten VWEW-Stadtlauf einen super Start hingelegt“, sagt Katja Mayer. Die Geschäftsführerin der km-Sport-Agentur hatte die Organisation des Laufwettbewerbs durch die Kaufbeurer Altstadt übernommen.

Kaufbeurer Stadtlauf: Verbot von Großveranstaltungen Grund für Absage

Umso schmerzhafter ist nun die Absage, die aber nach Ansicht der Beteiligten nicht zu vermeiden war. Das Verbot von Großveranstaltungen bis Ende Oktober durch die bayerische Staatsregierung gab den endgültigen Ausschlag. Eine Rolle spielte dabei, dass die Kontaktverfolgung – speziell der Zuschauer – schlicht nicht möglich gewesen wäre. „Theoretisch hätte man mit dem ursprünglichen Termin pokern können. Aber da hätte man nur verloren – totale Unsicherheit im Vorfeld, das riesige finanzielle Risiko bei einer kurzfristigen Absage und die ganzen Hygiene-Auflagen für Sportler“, sagt Mayer.

Stadtlauf nicht abgesagt, sondern verschoben

Für die Agentur der ehemaligen Profi-Triathletin ist die Corona-Krise schlicht existenzbedrohend. Zehn von zwölf Veranstaltungen, die Mayer und ihre Mitarbeiter organisiert hätten, wurden bereits abgesagt. Zwei, darunter der Sport-Scheck-Lauf in München, stehen noch auf der Kippe. „Meine Mitarbeiter sind in Kurzarbeit. Wir haben keine Einnahmen, es geht an das Gesparte“, sagt die 52-Jährige. Aber Mayer blickt trotz all der negativen Erfahrungen in den letzten Monaten optimistisch in die Zukunft. „Wir haben den Stadtlauf nicht abgesagt, sondern nur verschoben“, sagt Mayer. Dementsprechend hofft sie, dass sich sowohl bei den Ausrichtern als auch den Sportlern mit Blick auf Herbst 2021 eine ähnlich große Vorfreude entwickelt.

Als Datum für die zweite Auflage des VWEW-Stadtlaufs ist der 18. September 2021 vorgesehen. Das bestätigte Markus Groß, Der Präsident des Lions-Club. Neben dem Lions-Club und der km-Sportagentur sind auch Namenssponsor VWEW, Hilfsorganisation Humedica und die AOK an der Organisation des Laufs beteiligt.

VWEW-Stadtlauf und Kaufbeurer Gesundheitstag

Der neue Termin im kommenden Jahr wurde laut Groß auch mit Alfred Riermeier von der Stadt Kaufbeuren abgestimmt, denn in Verbindung mit dem nächsten Stadtlauf soll wie schon 2019 auch der Kaufbeurer Gesundheitstag stattfinden. Was noch aussteht, ist die Übergabe der Spenden aus dem letzten Jahr: 1700 Euro gehen dabei an die Hilfsorganisation Humedica.

Auch Allgäu-Triathlon und Berlin-Marathon finden nicht statt

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Corona-Pandemie

Das Bezirksmusikfest 2021 in Frechenrieden fällt aus

Läufer, die bereits ihr Startgeld für den nun verschobenen Lauf überwiesen hatten, bekommen laut Groß das Geld zurück. Für den Mitorganisator selber fallen in diesem Jahr auch weitere Laufwettbewerbe weg. „Ich hatte ursprünglich vor, am Allgäu-Triathlon und am Berlin-Marathon teilzunehmen. Daraus wird nun auch nichts“, sagt Groß. „Im vergangenen Jahr war der Kaufbeurer Stadtlauf eine optimale Vorbereitung für Berlin.“ Groß war aber auch in der Lockdown-Phase fleißig unterwegs. „Laufen oder Radfahren waren ja so ziemlich die einzigen sportlichen Aktivitäten, die erlaubt waren“, sagt Groß, der auch gerne im freien Gelände beim Trailrunning unterwegs ist.