Kreisliga FC Blonhofen

Stöttwang macht den Unterschied

Man kennt sich: Vor der Partie begrüßten sich Blonhofener (in Weiß) und Stöttwanger freundschaftlich – im Spiel ging es dann zur Sache.

Man kennt sich: Vor der Partie begrüßten sich Blonhofener (in Weiß) und Stöttwanger freundschaftlich – im Spiel ging es dann zur Sache.

Bild: Mathias Wild

Man kennt sich: Vor der Partie begrüßten sich Blonhofener (in Weiß) und Stöttwanger freundschaftlich – im Spiel ging es dann zur Sache.

Bild: Mathias Wild

Blonhofen verliert das Derby etwas unglücklich. Germaringen strauchelt im Spitzenspiel.
03.05.2022 | Stand: 05:00 Uhr

Tabellenführer Germaringen ist ausgerutscht, Mauerstetten sammelt weiter Punkte und im Derby zwischen Blonhofen und Stöttwang entschied ein Strafstoß die Partie.

  • FC Blonhofen: Vor einer stattlichen Zuschauerkulisse fand das Lokalderby in Blonhofen statt – und beim Gästesieg einen glücklichen Gewinner. Dabei hatte der FCB nach zweimaligem Punktgewinn große Hoffnung in das Heimspiel gesetzt, sollte jedoch mit seinem Vorhaben keinen guten Tag erwischen. Die Hausherren begannen druckvoll und kämpferisch und waren spielerisch überlegen. Mit dem verletzungsbedingten Ausfall von Topstürmer Andreas Immerz erlitt das FCB-Spiel jedoch leider einen nachvollziehbaren Bruch. Beide Teams kämpften dann zwar leidenschaftlich, stellten aber den Zuschauern eine erkennbare Mängelliste zur Schau. Die Entscheidung in der Partie fiel zu Ungunsten der Hausherren: Aufgrund eines erkennbaren Foulspieles fiel FCB-Akteur Georg Gottwald im eigenen Strafraum mit der Hand auf den Ball und der Referee entschied auf Strafstoß. Diese Möglichkeit sich SVS-Spieler Eichele nicht entgehen und schoss den Siegtreffer.
  • SVO Germaringen: Der SVO Germaringen hat das Spitzenspiel beim Tabellendritten TSV Kammlach mit 1:3 verloren. Dabei hat nicht unbedingt die bessere, aber die effektivere Mannschaft gewonnen. „Wir waren bis zur Führung von Kammlach gut im Spiel und hatten auch unsere Chancen, doch leider haben wir die vorhandenen Möglichkeiten nicht genützt“, bemängelte Trainer Franz Zimmermann. Ein Latten- und Pfostenschuss von Patrick Gebler und Johannes Wagner waren das Ergebnis. Nach dem Führungstreffer für Kammlach hatte der SVO dann etwas seine Linie verloren und war nicht mehr so zwingend in seinen Offensivaktionen. Zwar egalisierte Peter Wahmhoff die Führung der Heimelf durch einen verwandelten Handelfmeter, doch fehlten dem SVO diesmal ein paar Prozent, um einen so starken Gegner wie Kammlach entscheidend in Verlegenheit zu bringen. Auch nach dem 1:2-Rückstand versuchte Germaringen immer wieder das Tor der des TSV unter Druck zu setzen, doch zwingende Aktionen vor dem Tor entstanden nicht mehr daraus. Doch Trainer Zimmermann ist zuversichtlich, dass nach einen guten Trainingswoche bereits zum nächsten Heimspiel wieder ein Sieg eingefahren wird.
  • SV Mauerstetten: Fünf Punkte aus drei Partien innerhalb von sechs Tagen lautet die Ausbeute des SVM. Beim 1:1-Unentschieden zuhause gegen die DJK SV Ost Memmingen gelang der Elf von Trainer Uwe Zenkner in letzter Sekunde noch der Ausgleich. „Das heute ist ein leistungsgerechtes Ergebnis. Am Mittwoch haben wir in der Nachspielzeit den Ausgleich kassiert, heute war es eben andersrum“, resümierte Zenkner. „Uns fehlen derzeit einige Spieler, eigentlich haben wir die ganze Saison schon mit vielen Ausfällen zu kämpfen. Dafür schlägt sich unser kleiner Kader top und kompensiert das sehr gut. Auch die jungen Spieler hauen sich voll rein. Memmingen hat eine starke Mannschaft, da musst du voll gegenhalten, und am Ende haben wir uns noch belohnt.“ Auch wenn Richtung Aufstiegsrelegation nichts mehr gehen dürfte, sind die Verantwortlichen beim SVM mit der bisherigen Saison sehr zufrieden.

  • SV Stöttwang: Vor dem Derby beim FC Blonhofen mahnte SVS-Trainer Thomas Spannenberger seine Mannschaft: „Wir sind es den treuen Fans schuldig, einen Dreier einzufahren, um die Heimniederlage wieder gut zumachen.“ Stöttwang spielte dann auch sicher aus der Abwehr heraus, und hatte gute Tormöglichkeiten. Zudem waren die Leistungsträger Freudling, Schlachter, Spannenberger und Wintergerst fit und führten die jungen Spieler gut. Nach der Halbzeit ging Stöttwang durch einen Elfer in Führung, aber verlor dann etwas den Faden. Es gab viele Nickligkeiten auf beiden Seiten und noch ein paar Torgelegenheiten für den SVS: Letztendlich war es ein verdienter Sieg aus Stöttwanger Sicht. Groß war deshalb die Freude bei den Fans. „Wenn wir konzentriert unser Spiel machen, können wir gegen jeden Gegner mithalten“, meinte Spannenberger danach.

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