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10H-Regel schwankt

„Wir sind keine Windkraftgegner“ - Ist der Streit um die im Fuchstal gebauten Windräder beigelegt?

Über 200 Meter hoch thronen die vier Windräder über dem Kingholz, einem Gebiet im Denklinger Rotwald zwischen Fuchstal (Landsberg am Lech) und Kaltental (Ostallgäu.

Über 200 Meter hoch thronen die vier Windräder über dem Kingholz, einem Gebiet im Denklinger Rotwald zwischen Fuchstal (Landsberg am Lech) und Kaltental (Ostallgäu.

Bild: Mathias Wild

Über 200 Meter hoch thronen die vier Windräder über dem Kingholz, einem Gebiet im Denklinger Rotwald zwischen Fuchstal (Landsberg am Lech) und Kaltental (Ostallgäu.

Bild: Mathias Wild

Die 10H-Regel schwankt. Wegen der ist das Kaltental vor Jahren gegen das Fuchstal vorgegangen. Wie Bürgermeister Manfred Hauser heute über die Windräder denkt.
17.01.2022 | Stand: 18:56 Uhr

Der Streit um Fuchstals Windräder an der Grenze zu Frankenhofen erinnert fast an ein Volkstheater. Da sind die zwei Bürgermeister, die ihren Gemeinden beide seit 2002 vorstehen. Bei Plänen für ein großes Projekt mit 50 Windrädern ziehen sie zunächst an einem Strang. Dann folgen Wendungen, Bürgerentscheide, gegenseitige Beschuldigungen in Gemeinderatssitzungen. Der Eine möchte die Windräder unbedingt, der Andere möchte sie lieber woanders. Am Ende werden sie gebaut. Seit knapp sechs Jahren laufen die vier Windräder nun. Wie blicken Kaltentals Bürgermeister Manfred Hauser und betroffene Anwohner jetzt – da auf Bundesebene an der 10H-Regel gekratzt wird – auf das unliebsame Bauprojekt?

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