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Rat und Hilfe

Stress, Einsamkeit, Alkohol: So helfen Allgäuer Beratungsstellen in Zeiten von Corona

Anstatt zu Gesprächsterminen in die Beratungsstelle zu kommen, haben sich viele Hilfesuchende den „Corona-Frust“ am Telefon von der Seele geredet, etwa bei Diplom-Psychologin Martina Kokorsch, Leiterin der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung in Kaufbeuren.

Anstatt zu Gesprächsterminen in die Beratungsstelle zu kommen, haben sich viele Hilfesuchende den „Corona-Frust“ am Telefon von der Seele geredet, etwa bei Diplom-Psychologin Martina Kokorsch, Leiterin der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung in Kaufbeuren.

Bild: Mathias Wild

Anstatt zu Gesprächsterminen in die Beratungsstelle zu kommen, haben sich viele Hilfesuchende den „Corona-Frust“ am Telefon von der Seele geredet, etwa bei Diplom-Psychologin Martina Kokorsch, Leiterin der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung in Kaufbeuren.

Bild: Mathias Wild

In Familien ist durch Corona das Stresslevel gestiegen, bei Alleinstehenden die Einsamkeit. Anlaufstellen sind wichtig. Wie meistern sie die aktuelle Situation?

01.09.2020 | Stand: 18:13 Uhr

„Wir haben es schon sehr bedauert, dass fast zwei Monate lang keine Face-to-Face-Termine möglich waren“, findet Martina Kokorsch von der KJF Erziehungs-, Jugend- und Familienberatung Kaufbeuren mit Außenstelle in Buchloe. Beratung am Telefon sei zwar zwischenzeitlich eine gute Alternative gewesen, allerdings fehle dabei ein entscheidender Faktor: „Am Telefon fehlen viele Sinneseindrücke, ich sehe Mimik und Körpersprache nicht, muss umso mehr auf den Klang der Stimme achten.“ Das erfordere besonders viel Konzentration.

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