Lichtblicke

Trotz Corona: Vollkommen düster soll der Advent in Kaufbeuren nicht werden

Manche behaupten, er sei der größte der Welt: Der Adventskranz auf dem Kaufbeurer Neptunbrunnen. (Archivbild)

Manche behaupten, er sei der größte der Welt: Der Adventskranz auf dem Kaufbeurer Neptunbrunnen. (Archivbild)

Bild: Mathias Wild

Manche behaupten, er sei der größte der Welt: Der Adventskranz auf dem Kaufbeurer Neptunbrunnen. (Archivbild)

Bild: Mathias Wild

Gibt es doch noch einen riesigen Adventskranz auf dem Neptunbrunnen? Wird in diesem Jahr überhaupt eine Weihnachtsbeleuchtung aufgehängt?
11.11.2020 | Stand: 17:48 Uhr

Ganz so traurig wie befürchtet wird der Corona-Advent in Kaufbeuren wohl doch nicht. Zwar wird es eine ungewohnte Vorweihnachtszeit – ohne Weihnachtsmärkte und lebende Krippe – auf Lichterglanz müssen Besucher in der Altstadt aber nicht verzichten. Peter Igel, Abteilungsleiter Wirtschaftsförderung und Öffentlichkeitsarbeit bei der Stadt Kaufbeuren erklärt, was geplant ist.

Gar keine Weihnachtsbeleuchtung?

Nachdem bekannt wurde, dass das THW den Adventskranz auf dem Neptunbrunnen in diesem Jahr coronabedingt nicht aufbauen darf, machten in den vergangenen Tagen unter anderem auf Facebook Gerüchte die Runde, dass es diesmal überhaupt keine Weihnachtsbeleuchtung in Kaufbeuren geben wird. Stimmt das?

Peter Igel: Die Weihnachtsbeleuchtung stand nie in Frage. Der städtische Bauhof startet am Donnerstag mit dem Aufbau der Weihnachtsbeleuchtung in der Altstadt. Der Adventskranz wurde bisher immer von der Aktionsgemeinschaft Kaufbeuren in Zusammenarbeit mit der Ortsgruppe des THW organisiert und aufgebaut. Das ist in diesem Jahr nicht möglich, da die Kapazitäten des THW für den Katastrophenschutz vorgehalten werden müssen.

Gibt es Pläne, den Adventskranz anderweitig zu ermöglichen?

Igel: Die Stadtverwaltung unterstützt in dieser besonderen Situation auf Wunsch von Oberbürgermeister Stefan Bosse die Aktionsgemeinschaft dabei, eine alternative Aufbaumöglichkeit zu finden.

Hilfe aus dem BKH

Unter anderem haben sich Patienten aus dem BKH für den Aufbau angeboten. Es handelt sich bei den Helfern um Patienten der Forensik aus der Ergotherapie unter fachlicher Anleitung ihrer Betreuer. Das gleiche Team hilft beispielsweise beim Aufbau von Großdekoprojekten für die Stadtranderholung, wie zuletzt das Wikingerschiff. Einige Details müssen noch abgestimmt werden. Jedoch kann man schon jetzt sagen, dass der Adventskranz mit vereinten Kräften aufgebaut wird.