Ringen

TSV Westendorf verändert sein Trainerteam

Der letzte große Erfolg für Klaus Prestele (links) und Jürgen Stechele war die Oberliga-Meisterschaft im vergangenen Jahr.

Der letzte große Erfolg für Klaus Prestele (links) und Jürgen Stechele war die Oberliga-Meisterschaft im vergangenen Jahr.

Bild: Mathias Wild (Archivfoto)

Der letzte große Erfolg für Klaus Prestele (links) und Jürgen Stechele war die Oberliga-Meisterschaft im vergangenen Jahr.

Bild: Mathias Wild (Archivfoto)

Bei den Ostallgäuer Oberliga-Ringern folgen Matthias Einsle und Maximilian Goßner auf Klaus Prestele und Jürgen Stechele. Wie die Aufgaben verteilt werden.
04.12.2020 | Stand: 06:15 Uhr

Die Corona-Krise führt bei den Ringern des TSV Westendorf zu einer Zwangspause. Doch hinter den Kulissen wird weiter gearbeitet, um die Ringer durch und aus der Pandemie zu führen. Personelle Veränderungen gibt es im Bereich der Cheftrainer-Posten. Zwei bekannte Gesichter leiten künftig die Geschicke im Männerbereich.

Klaus Prestele pausiert, Jürgen Stechele wird Nachwuchscheftrainer

Matthias Einsle kümmert sich ab sofort um die Freistil-Ringer, während Maximilian Goßner die Griechisch-Römisch-Spezialisten unter seine Fittiche nimmt. Hintergrund ist, dass Klaus Prestele als verantwortlicher Trainer eine schöpferische Pause einlegt. Das nahm die Vereinsspitze zum Anlass, in den vergangenen Wochen viele Optionen zu überlegen.

Herausgekommen sind weitere personelle Veränderungen. Jürgen Stechele übernimmt nun die Position des Nachwuchscheftrainers. „Für den Verein und besonders die Ringer ist es eine mehr als gute Konstellation“, sagt der TSV-Vorsitzende Robert Zech. Auch Abteilungsleiter Thomas Stechele kann mit dieser Lösung gut leben. Von daher möchte er auch nicht von einem Umbruch sprechen, sondern von einer erfolgreichen Weiterführung der „großartigen Arbeit“, die Klaus Prestele und Jürgen Stechele in den vergangenen Jahren geleistet haben.

Prestele kehrte im Januar 2015 aus Berlin als Trainer zu seinem Heimatverein zurück und wurde damals Nachfolger von Philipp Heiß bei den Westendorfer Ringern. Stechele folgte im Februar 2019 als Freistil-Trainer auf Bernhard Hofmann. Zuvor war Stechele bereits zwischen 1998 und 2001 und in den Jahren 2002 und 2009 Trainer der TSV-Männer.

Maximilian Goßner und Matthias Einsle treten in große Fußstapfen

Mit Maximilian Goßner und Matthias Einsle sind nun zwei Personen am Ruder, die sich bereits seit Kindheitstagen kennen. „Ich bin stolz, dass ich nun die Position des Männer-Cheftrainers innehabe“, sagt Matthias Einsle, der darüber hinaus weiterhin als Stützpunktleiter im Bezirk Schwaben fungieren wird. Unterstützung erhält Einsle von seinem Bruder Simon.

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Maximilian Goßner hat mit Michael Heiß einen routinierten und bundesligaerfahrenen Ringer an seiner Seite. Goßner selbst hat sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht, ob er diese herausfordernde Aufgabe auch mit seinem Beruf und der Familie vereinbaren kann. „Ich habe enormen Respekt vor der Position des Cheftrainers“, sagt Goßner, der sich aber gleichzeitig darüber freut, dass die Verantwortlichen des TSV Westendorf bei der Trainersuche an ihn gedacht haben.

„Es sind große Fußstapfen, in die ich treten werde“, sagt Goßner, der die Komplexität seines neuen Amtes kennt. „Der Spaß muss an oberster Stelle stehen“, sagt der 29-Jährige. Er wolle gemeinsam mit Einsle und den Co-Trainern die jungen Ringer-Athleten an die nationale Spitze heranführen.

Gute Ringer-Ausbildung in Westendorf soll fortgesetzt werden

Westendorf ist in Ringer-Kreisen seit Jahrzehnten als Talentschmiede bekannt und genießt besonders bei den Landes- und Bundestrainern hohes Ansehen. Von daher will das neue Cheftrainer-Duo am altbewährten Ausbildungskonzept festhalten.