Baisweil

Unangemeldete Stadel-Party mit 300 Gästen in Baisweil: Polizei schreitet nachts ein - Gäste flüchten

Die Polizei hat in der Nacht auf Sonntag eine unangemeldete Party mit 300 Gästen in Baisweil (Ostallgäu) aufgelöst.

Die Polizei hat in der Nacht auf Sonntag eine unangemeldete Party mit 300 Gästen in Baisweil (Ostallgäu) aufgelöst.

Bild: Sophia Kembowski, dpa (Symbolbild)

Die Polizei hat in der Nacht auf Sonntag eine unangemeldete Party mit 300 Gästen in Baisweil (Ostallgäu) aufgelöst.

Bild: Sophia Kembowski, dpa (Symbolbild)

Die Polizei hat in der Nacht auf Sonntag eine unangemeldete Party mit 300 Gästen in Baisweil (Ostallgäu) aufgelöst.
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Von Allgäuer Zeitung
25.07.2021 | Stand: 12:07 Uhr

"Unagemeldete Corona-Party mit 300 Gästen" - so lautet die Überschrift einer Polizei-Mitteilung über einen nächtlichen Einsatz in der Nacht von Samstag auf Sonntag (24./25.Juli) in Baisweil (Ostallgäu). In der 1300-Einwohner-Gemeinde, etwa zwölf Kilometer von Kaufbeuren entfernt, herrschte demnach reichlich Trubel. Zunächst hatten sich mehrere Anwohner über eine lautstarke Party am Sportplatz beschwert.

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Als die Streifenbesatzungen der Polizeiinspektion Kaufbeuren gegen 4 Uhr eintrafen, stellten sie dann auch tatsächlich eine Veranstaltung in einem Stadel festgestellt. Dabei wurde laut Polizeibericht sowohl im Innen- als auch im Außenbereich an eigens aufgebauten Bars Alkohol ausgeschenkt. Als die ersten Gäste die Polizeibeamten erblickten, flüchteten diese. Insgesamt befanden sich auf der Feier schätzungsweise 300 Personen, wobei keiner der Gäste einen Mund-Nasen-Schutz getragen hatte. Teilweise feierten die Personen bei lautstarker Musik auf engstem Raum.

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Der 18-Jährige Organisator hatte eine solche Veranstaltung weder bei der zuständigen Behörde angemeldet, noch hatte er einen Überblick über die ihm teilweise fremden Gäste auf dem mit zahlreichen Bierflaschen vermüllten Gelände. Auf Weisung der Polizei wurde die Veranstaltung unverzüglich beendet und das Gelände geräumt. Der Großteil der Gäste kam der Aufforderung ohne weiteres Murren nach. Den 18-jährigen Veranstalter erwartet nun ein empfindliches Bußgeld, teilt die Polizei mit.

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