Sport und Corona

Spiele unter Vorbehalt

Volleyball SVM München Jubel

Jubeln fällt aus: Der SV Mauerstetten darf zwar wieder Volleyball in der Bayernliga spielen, doch der Gegner sagte coronabedingt ab.

Bild: Harald Langer (Archivbild)

Jubeln fällt aus: Der SV Mauerstetten darf zwar wieder Volleyball in der Bayernliga spielen, doch der Gegner sagte coronabedingt ab.

Bild: Harald Langer (Archivbild)

Gerade der Hallensport leidet unter der Corona-Pandemie. Wie die Sport-Verbände derzeit planen.
15.01.2022 | Stand: 05:17 Uhr

Eishockey rund um die Weihnachtsfeiertage, Hallenfußball zum Jahresbeginn und so manches Dreikönigsturnier – normalerweise ist rund um den Jahreswechsel in den Sporthallen einiges geboten. Doch wegen der anhaltend hohen Inzidenzwerte durch die Corona-Pandemie ist auch im Jahr 2022 alles anders. Ein Überblick:

  • Basketball Die Allgäuer Basketballer spielen ebenfalls seit Ende November nicht mehr – ausgenommen die Bayernligisten. Hier wurde lediglich für eine planmäßige, dreiwöchige Winterpause unterbrochen. Der Re-Start erfolgte am vergangenen Wochenende. Die anderen Allgäuer Teams entscheiden diese Woche gemeinsam mit den Kollegen aus ihren Ligen und dem schwäbischen Verband, wie der weitere Fahrplan aussehen wird.
  • Eishockey Die einzige Sportart, in der ein halbwegs geregelter Spielbetrieb stattfindet. Je nach Inzidenzen können Spiele nicht nur stattfinden, sondern auch vor Zuschauern. Mitunter mutet es allerdings skurril an, wenn etwa Zweitligist ESV Kaufbeuren vor leeren Rängen antreten muss, während in Memmingen knapp 1000 Fans die Indians unterstützen. Für ein Kuriosum hat Bayernligist ESV Buchloe gesorgt: Weil im Ostallgäu aufgrund der hohen Inzidenzwerte vor Weihnachten keine Spiele stattfinden durften, trugen die Buchloer ihr Punktspiel gegen den VFE Ulm/Neu-Ulm im Stadion des ESV Türkheim aus.
  • Volleyball Der Bayerische Volleyballverband (BVV) hat die Saison in den Ligen unterhalb der Regionalliga zunächst von Ende November bis zum 6. Januar unterbrochen. Nun geht es weiter, allerdings fallen immer wieder Spiele aus.
  • Handball Seit Ende November ruht der Spielbetrieb in den bayerischen Ligen. Bereits vor Weihnachten entschied der Bayerische Handballverband (BHV), dass es vor Ende Januar nicht weitergehen wird. Nun beriet das BHV-Präsidium mit den Bezirken erneut und entschied: Der Spielbetrieb wird ab dem 27. Januar in allen Klassen wieder aufgenommen. Mit ein Grund für diese Entscheidung war das positive Signal der Vereine. So hätten sich laut BHV in einer kürzlichen Umfrage rund 70 Prozent der Vereine für die Wiederaufnahme der Saison unter den derzeitigen Vorgaben ausgesprochen. Im Gegensatz zum November, als die Saison unterbrochen wurde, herrschen nun in den Bezirken nahezu gleiche Pandemiebedingungen, die einen fairen Wettbewerb ermöglichten. Außerdem sei die Impfquote gestiegen.
  • Tischtennis Zum Jahreswechsel gab der Bayerische Tischtennisverband (BTTV) bekannt, dass die Winterpause, die bereits Ende November begonnen hat, bis Ende Februar verlängert wird. Ende März geht es erst wieder los. Die Rückrunde wurde deshalb gestrichen.

  • Futsal Bereits Ende November hat sich der Bayerische Fußballverband (BFV) dazu entschlossen, auf die Hallenrunde zu verzichten. Damit werden im zweiten Corona-Jahr wieder keine bayerischen Meisterschaften ausgetragen, hieß es in der Pressemitteilung. Darüber hinaus wurde der Spielbetrieb in sämtlichen BFV-Futsal-Ligen bis mindestens 9. Januar komplett ausgesetzt. Trainingsbetrieb oder private Hallenturniere seien grundsätzlich möglich, allerdings sollen sich die Vereine unbedingt an die jeweiligen Vorgaben und Regelungen vor Ort halten. In der Region fanden deshalb keine Turniere statt.

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