Corona

Verwirrung um Maskenausgabe in Kaufbeuren

FFP2-Masken sind begehrt und vor allem in der Pflege notwendig.

FFP2-Masken sind begehrt und vor allem in der Pflege notwendig.

Bild: Mathias Wild

FFP2-Masken sind begehrt und vor allem in der Pflege notwendig.

Bild: Mathias Wild

In Kaufbeuren gab es Ärger um die kostenlose Ausgabe von FFP2-Masken. Die Stadt stellt klar: Kostenlos sind sie nur für eine „Hauptpflegeperson“.
31.01.2021 | Stand: 13:00 Uhr

Die Verteilung von FFP2-Masken, die von der Staatsregierung für pflegende Angehörige kostenlos zur Verfügung gestellt wurden, hat für Verwirrung gesorgt. Die Stadt teilte mit, dass pflegende Angehörige bei der Ausgabe am Jordan-Badepark je drei dieser Masken erhalten. Einem Leser seien lediglich drei Masken ausgehändigt worden, obwohl er laut einem Gutachten des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen für die pflegebedürftige Person drei pflegende Angehörige nachweisen konnte. Der Leser beklagt nun uneinheitliche Aussagen der Behörden. Ärger gab es im Allgäu auch um Gutscheine für Kinder.

Worte des Bedauerns

Auf Anfrage unserer Redaktion teilt das Rathaus dazu mit, dass in den Mitteilungen und Aussagen des bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege keine Aussage zu „weiteren pflegenden Angehörigen“ getroffen worden seien. Es sei nur von einer „Hauptpflegeperson“ die Rede, welche drei FFP2-Masken erhält. Auch die Stadt Kaufbeuren habe sich dieser Aussage angeschlossen. Es heißt in der Veröffentlichung zwar in einem Absatz „Um diese Personengruppe besser zu schützen, erhalten pflegende Angehörige je drei FFP2-Masken kostenfrei“. Im darauffolgenden Satz stehe aber klar, dass die „Hauptpflegeperson oder ein Vertreter“ die Masken abholen kann. Die Stadt Kaufbeuren räumt dennoch ein, dass die Pressemitteilung noch klarer hätte formuliert werden können. Man bedauere, dass in dieser Regelung des Staatsministeriums mehrere pflegende Angehörige keine Berücksichtigung gefunden haben.