Nachverdichtung Ingenried

Vierte Änderung für den Eisbach - Ingenried soll nachverdichtet werden

Schön ist Dorferneuerungssieger Ingenried schon – jetzt soll es nach dem Willen des Gemeinderates noch nachverdichtet werden.

Schön ist Dorferneuerungssieger Ingenried schon – jetzt soll es nach dem Willen des Gemeinderates noch nachverdichtet werden.

Bild: Mathias Wild (Archivbild)

Schön ist Dorferneuerungssieger Ingenried schon – jetzt soll es nach dem Willen des Gemeinderates noch nachverdichtet werden.

Bild: Mathias Wild (Archivbild)

Gemeinderat Pforzen beschließt neuen Bebauungsplan für Ortsteil Ingenried.
28.04.2022 | Stand: 11:00 Uhr

Ohne Gegenstimmen hat der Gemeinderat Pforzen die nunmehr 4. Änderung des bestehenden Bebauungsplans „Am Eisbach“ im Ortsteil Ingenried in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Damit ist der Weg frei für eine nachverdichtende Maßnahme in einem bereits zum Teil bebauten Wohngebiet von 0,85 Hektar Größe. Das Areal ist von dem gültigen Flächennutzungsplan erfasst und Teil des Bebauungsplans. Bürgermeister Herbert Hofer hatte zuvor den vom Stadtplanungsbüro abtplan erarbeiteten Entwurf im Rat vorgestellt.

Dorf- statt Kleinsiedlungsgebiet

Der 1996 aufgestellte Bauplan für den westlichen Ortsteil von Ingenried wurde erstmals in 2001 geändert. Sieben Jahre später erfolgte eine Erweiterung der Siedlungsfläche um „eine Handvoll Bauplätze mitsamt der Erschließung und Eingrünung“. Der bautechnische Begriff Nachverdichtung taucht zum ersten Mal in der dritten Fassung auf, setzt sich in der aktuellen Version fort und „berührt“ die bereits genutzten Flächen, um planerisch nachverdichtenden zu können. Mit Blick auf Immissionsschutz und Struktur wurde die Ortslage von Ingenried neu als Dorfgebiet – bislang Kleinsiedlungsgebiet – bewertet. Das Ratsgremium stimmte für den Aufstellungs- und Billigungsbeschluss ohne weitere Diskussion. Da es sich laut Bürgermeister Hofer um ein vereinfachtes Bauverfahren handelt, sei nur eine Auslegung erforderlich.

Umweltaktion bekommt Lob

Viel Lob fand der Rathauschef für eine etwa 30-köpfige Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern, einschließlich Kinder und mit Unterstützung des örtlichen Bauhofs, die an der Aktion „Sauberes Ostallgäu“ für die Umwelt teilgenommen haben. Gemeinderat Alexander Hutler informierte über eine Änderung in der Organisationsstruktur der katholischen Kirche im regionalen Bereich. So werde der Pforzener Koordinator zur Diözese Augsburg, Horst Jakesch, die Belange der Pfarrgemeinden Pforzen und Germaringen vertreten. Zweiter Bürgermeister Torsten Stöckle erneuerte seine Einladung an die Kollegin und Kollegen zur Teilnahme an der Gründungsversammlung für den „Förderverein UDO - Danuvius guggenmosi“ am Freitag, 29. April, im Bistro der Blöschhalle.

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