Basketball DJK Kaufbeuren

Vormachtstellung im Ostallgäu untermauert - DJK überrennt Buchloe

Alles im Griff: Die DJK mit Spielmacher Alex Susock (links) und Krzysztof Kaczmarek hat in Buchloe einen klaren Auswärtssieg geholt.

Alles im Griff: Die DJK mit Spielmacher Alex Susock (links) und Krzysztof Kaczmarek hat in Buchloe einen klaren Auswärtssieg geholt.

Bild: Harald Langer

Alles im Griff: Die DJK mit Spielmacher Alex Susock (links) und Krzysztof Kaczmarek hat in Buchloe einen klaren Auswärtssieg geholt.

Bild: Harald Langer

Kaufbeurer Basketballer gewinnen das Derby in der Bezirksoberliga bei Schlusslicht Buchloe deutlich mit 80:52. Und die DJK hat noch Luft nach oben.

25.01.2023 | Stand: 13:59 Uhr

Zum Auftakt der Rückrunde hat die DJK Kaufbeuren ihre basketballerische Vormachtstellung in einem einseitigen Ostallgäu-Derby mit Nachdruck untermauert. Der Bezirksoberligist siegte beim Tabellenletzten VfL Buchloe deutlich mit 80:52 (38:25). „Das war jetzt ein guter Start ins neue Jahr mit dem dritten Sieg, aber da ist nach wie vor noch eine Menge Luft nach oben“, sagte DJK-Trainer Isidoro Peronace nach dem Derby-Erfolg.

DJK in der Defensive hellwach

Sein Team müsse weiter daran arbeiten, über die vollen 40 Minuten durchzuziehen und unkonzentrierte Phasen zu vermeiden. „Dann können wir jeden Gegner schlagen – bis auf Tabellenführer Illertal vielleicht. Den zweiten Platz dahinter haben wir noch nicht aufgegeben.“ Die Buchloer benötigten fast sieben Minuten, bevor ihnen der erste Korberfolg gelang. Die DJK präsentierte sich vor allem in der Defensive hellwach und erspielte sich in den ersten zehn Minuten ein sattes 24:9-Polster. Davon zehrten die Gäste im zweiten Viertel, denn der VfL kam nun wesentlich besser ins Spiel, während sich bei den Kaufbeurern zunehmend Fehler und unnötige Ballverluste einschlichen. Bis zur Halbzeit verkürzte Buchloe den Rückstand dennoch auf lediglich 13 Punkte (25:38).

Alex Susock beim Freiwurf makellos

Nach der Pause legte die DJK dann eine ordentliche Schippe drauf und zog angeführt von Point Guard Alex Susock schließlich doch entscheidend davon. Der Spielmacher war mit 18 Punkten bester Werfer und verwandelte seine zehn Versuche von der Freiwurflinie allesamt. „Das war wie so oft ein Spiel mit offensiven Höhen und Tiefen bei uns, allerdings war auf unsere Defense heute konstant Verlass“, sagte Susock.

Artur Taltakaev legt Topscorer an die Leine

Nach dem dritten Spielabschnitt hatte die DJK mit der 61:44-Führung die Weichen klar in Richtung Auswärtssieg gestellt. Auch Buchloes Topscorer Tobias Chloupek hatten die Kaufbeurer in Person von Flügelspieler Artur Taltakaev sehr gut im Griff und ließen ihn gerade einmal acht Punkte erzielen. Ohnehin konnte keiner der VfL-Spieler zweistellig punkten – äußerst ungewöhnlich und Beleg für die starke Defensivleistung der Peronace-Truppe. So plätscherte die Partie im Schlussviertel überwiegend vor sich hin: Die DJK Kaufbeuren baute ihren Vorsprung relativ emotionslos aus, während dem Aufsteiger jegliche Mittel fehlten, um die Gäste in Verlegenheit zu bringen. Mit 80:52 war es schließlich ein äußerst souveräner Derby-Sieg der Kaufbeurer gegen das auch im zehnten Spiel sieglose Schlusslicht. Die DJK wiederum festigte den sechsten Rang mit Anschluss an die Spitzenplätze.

Haunstetten kommt in die Schelmenhofhalle

Am kommenden Samstag, 28. Januar, peilen die Kaufbeurer ihren ersten Heimsieg im neuen Jahr an, wenn der Tabellenachte TSV Haunstetten ab 19.30 Uhr zu Gast in der Schelmenhof-Halle ist. In Augsburg hatte die DJK im Hinspiel beim 76:43-Auswärtssieg für klare Verhältnisse gesorgt. „Auf dem Papier sind wir sicher auch wieder der Favorit vor heimischer Kulisse, aber für Haunstetten geht es schon jetzt um sehr viel im Abstiegskampf, sie werden alles reinwerfen“, sagt Peronace. Er sei dennoch optimistisch, dass sein Team in der aktuellen Form die kleine Siegesserie ausbauen wird.