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Handel

Warum Oberbürgermeister Stefan Bosse in Kaufbeuren zwischen allen Stühlen sitzt

Ladenbesitzerin kiwi Carmen Barth OB Bosse

Reden und zuhören: Oberbürgermeister Stefan Bosse, Carmen Barth und Waltraud Hammer (von links) tauschten sich im Modegeschäft Kiwi zur Entwicklung der Innenstadt aus.

Bild: Mathias Wild

Reden und zuhören: Oberbürgermeister Stefan Bosse, Carmen Barth und Waltraud Hammer (von links) tauschten sich im Modegeschäft Kiwi zur Entwicklung der Innenstadt aus.

Bild: Mathias Wild

Krisengespräch an der Ladentheke in Kaufbeuren: Zwei Geschäftsfrauen konfrontieren OB Stefan Bosse mit ihren Nöten. Was beide Seiten eint. Und was sie trennt
06.08.2021 | Stand: 19:17 Uhr

Die Not der Einzelhändler in der Kaufbeurer Altstadt ist groß. So groß, dass Carmen Barth und Waltraud Hammer Oberbürgermeister Stefan Bosse einluden und ihr Leid klagten. „Wahnsinn“ und „beängstigend“ waren Worte, mit denen sie an der Ladentheke im Modegeschäft Kiwi die Lage im Zentrum beschrieben. Immer weniger Kundschaft, die Altstadt als Wohnort zu unattraktiv und obendrauf noch die Folgen des Lockdowns. „Irgendetwas muss passieren“, sagte Waltraud Hammer, Geschäftsführerin im Schuhgeschäft Werdich. Die Stadt nehme Einfluss, wo sie dies könne, versicherte Bosse. „Aber wir haben es immer mit vielen unterschiedlichen Interessen zu tun.“

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