Diesen Artikel lesen Sie nur mit
Letzte Ruhe

Warum so wenige Kaufbeurer Muslime auch hier begraben sind

Seit 2011 gibt es am Kaufbeurer Waldfriedhof ein spezielles Areal, auf dem Bestattungen nach dem muslimischen Ritus möglich sind. Das Angebot wird, laut Standesamtsleiter Mathias Müller, aber nur „sehr zurückhaltend“ angenommen.

Seit 2011 gibt es am Kaufbeurer Waldfriedhof ein spezielles Areal, auf dem Bestattungen nach dem muslimischen Ritus möglich sind. Das Angebot wird, laut Standesamtsleiter Mathias Müller, aber nur „sehr zurückhaltend“ angenommen.

Bild: Mathias Wild

Seit 2011 gibt es am Kaufbeurer Waldfriedhof ein spezielles Areal, auf dem Bestattungen nach dem muslimischen Ritus möglich sind. Das Angebot wird, laut Standesamtsleiter Mathias Müller, aber nur „sehr zurückhaltend“ angenommen.

Bild: Mathias Wild

Auf dem entsprechenden Areal am Waldfriedhof gab es zehn Bestattungen in zehn Jahren. Die Sargpflicht, die nun gelockert werden soll, spielt dabei kaum eine Rolle.
16.04.2021 | Stand: 18:30 Uhr

Verstorbene werden in einem Sarg beerdigt. Was seit dem Mittelalter in unseren Breiten üblich ist, hat sich im Verlauf der Jahrhunderte zum Gesetz verfestigt. Seit einiger Zeit wird an dieser Vorschrift aber wieder gerüttelt, und in etlichen Bundesländer schafften in den vergangenen Jahren die sogenannte „Sargpflicht“ ab. Der Hauptgrund: Nach muslimischer und teilweise auch jüdischer Tradition sollen die Tote bei der Beisetzung lediglich in ein Tuch gehüllt sein. Nachdem jetzt in Bayern die entsprechenden Gesetze ebenfalls gelockert werden, beschäftigen sich auch die Kaufbeurer Stadträte mit diesem Thema.

  • Unbegrenzt alle Artikel lesen
  • 1 Monat für nur 0,99 € testen
  • Monatlich kündbar